MADE MY DAY

by HONKER

Und war es nicht ausgerechnet der große Transgendernaut Herzhock, der einst auf die Erde kam und sagte, es müsse ein Rock gehen durch's Land? Und alle Untertanen jubelten freudig ein – jau, let there be Rock! Und nun isser da, der Rock – und was is? Mal wieder nix. Die Wirtschaft, die Wirtschaft. Zieht uns wie eh und je die Hosen runter, und für einen zünftigen Rock sind längst keine Fäden mehr da. Stattdessen wechseln Wahnsinnige der Wirtschaft die Windeln und pudern sie von früh bis spät von vorne bis hinten. Die Wirtschaft, die Wirtschaft. Geht's der Wirtschaft gut, geht's der Wirtschaft gut. Und sonst keinem. Dafür nimmt man die kleinen Politiker_innen-Pfrundferkel schon mal gerne in Geiselhaft. Ein sagenumwoben-unfassbarer Euro-Rettungsschirm von nicht mehr greifbaren 800 Milliarden wurde statt einem Rock gesponnen, rein bezahlt durch Steuern – die Finanztransaktionssteuer hingegen wurde abgelehnt. Schäuble knickte vor den Bankerschweinen in London ein und faselte "bringt doch eh nix." Diese Ablehnung ist der endgültige Beweis für die definitive Verkommenheit der derzeitigen politischen Klasse. In Athen hat sich ja bekanntermaßen Anfang April ein 77jähriger Apotheker aus Wirtschaftskrisengründen erschossen. Das ist genau die Art von Würde, die die Politiker_innenschweine wollen: knallt Euch doch selbst ab anstatt uns, dann stört ihr uns auch nicht beim Bankenarschauslecken. Die Wirtschaft, die Wirtschaft. In den FDP-geführten Bundesministerien arbeiten mehrere Mitarbeiter von Wirtschafts- und Interessenverbänden als Berater_innen mit. Ein Sprecher des Ministeriums wies aber den Vorwurf des Lobbyismus oberstgenial zurück: "Sie haben bei der Gesetzgebung zugearbeitet, aber keine Gesetze geschrieben." Wie geil ist das denn? Gilt das nicht für alle derzeitigen Politiker_innenschweine? Sie haben sich arschlochhaft verhalten, sind aber keine Arschlöcher. Sie haben das Gesetz gebrochen, sind aber keine Gesetzesbrecher. Sie haben sich unsozial verhalten, sind aber keine Unsozialisten. Sie hören auf die Wirtschaft, sind aber nicht wirtschaftshörig. Ja, die Wirtschaft, die Wirtschaft. In Österreich ist der Wirtschaftsbund eine traditionell zuverlässige Spundlochvereinigung: Letztens schlug einer ihrer Hauptferkel ernsthaft vor, alle Feiertage generell auf einen Sonntag zu legen. Anstatt den Typen geteert und gefedert aus dem Land zu jagen, grinst er jetzt noch fett in jede Kamera. Jetzt legte ein Nebenferkel nach: Der erste Krankenstandstag solle zukünftig nicht mehr bezahlt werden. Schon 1992 hatte allerdings der damalige Wirtschaftskammerpräsident Maderthaner, ein schwerst ordensbehängter Wirtschaftsmachtmensch, einen ähnlichen Vorstoß unternommen: Der erste Krankenstandstag sollte, und jetzt bitte alle Nachgeborenen zünftig festhalten, als Urlaubstag gerechnet werden. Wer bietet mehr? Ketten und Peitschen irgendjemand? Leibeigenschaft, Sklaventum, was ist mit Ihnen da hinten? Sind doch alles veritable und ernsthaft zu diskutierende Maßnahmen in Zeiten der Krise, in der wir uns alle (minus Wirtschaft) doch bitteschön zusammenreißen müssen und endlich ein Rock durchs Land gehen muss. Die Wirtschaft, die Wirtschaft. Ja, sie muss wieder brummen. Vielleicht brummt es aber bald in den Betrieben und auf den Straßen ganz anders, wie sich die Wirtschaftslöcher das vorstellen können. Dann geht ein Rock durchs Land, den Ihr euch gar nicht wirklich vorstellen könnt, weil ihr ihn euch nicht vorstellen wollt. Dann macht es Ruck, und der Faden ist gerissen. Unser Geduldsfaden ist Geschichte.

BILL ORCUTT: HOW THE THING SINGS (editions mego) Diese formidable One-Man-Show entwickelt und zelebriert konsequent und radikal den derzeit intensivsten und kaputtesten Freak-Folk-Blues der Gegenwart. Der zwischen Verzweiflung, Kraft, Zorn und Melancholie agierende Gestus dieser sieben Stücke bringt Dich im Sitzen zum Schwitzen. Ziemliche Killerplatte, wenn Du weißt, was Du willst. Wenn Du's nicht weißt, ist das nicht so gut.

RUSSELL HASWELL: ACID NO!SE SYNTHESIS (editions mego) Diese formidable One-Man-Show entwickelt und zelebriert konsequent und radikal den derzeit intensivsten und kaputtesten Analoge-Modularsynthese-Improv der Gegenwart. Der zwischen Brutalität, Filigranität, Klarheit und Verdunklung agierende Gestus dieser 17 Stücke bringt Dich im Sitzen zum Schwitzen. Das ist schon sehr viel. Wenn Du noch mehr willst, schalt den Oszillator ein. Ziemliche Killerplatte, wenn Du weißt, was Du willst. Wenn nicht – ist das nicht so gut.

PHARAOH CHROMIUM: ELECTRIC CREMATION (grautag) "When I die, they'll say he couldn't play shit, but he sure made it sound good!" Dieser Spruch von Hound Dog Taylor ist zu gut, um ihn zu unterschlagen. Das Projekt des vor allem als Rock'n Roll-Röhre bei den Golden Showers, den Assassinations oder Boy from Brazil aktiven Berliners Ghazi Barakat zeichnet sich hier durch improvisierte und editierte Sampledelia aus, die ein äußerst disparates und vielschichtiges elektronisches Score-Panorama in vier Abschnitten erzeugt. Klingt bisweilen wie Kranioklast – klar, dass das ein verdammtes Lob ist?!

VELVELJIN: NOSTALGHIA (noble) Albumtitel natürlich klar unorginell, aber gut, einer studiert halt Film und der Tarkovsky-Bezug wird auch offen zugegeben. Und da japanisches Lieblingslabel wird eh fast alles verziehen. Die Band aus Kyoto, die wegen besagtem Filmstudenten derzeit hauptsächlich von Paris aus aktiv ist, schafft es, den mittlerweile auch für poetisch-cinematografische Abstraktionen recht rundgelutschten Vierfuß-Modus (siehe Großvater "Gas" Voigt et al) für acht taffe Tracks für Club und Zuhaus äußerst veritabel zu verjüngen und aufzufrischen. Eigenständig, modern, klar.

DUSTIN WONG: DREAMS SAY, VIEW, CREATE, SHADOW LEADS (thrill jockey) Und er legt und legt und legt … und dann färbt er alles neu ein. Meine Fresse, welch ein Highlight! Bratzjung und hochinspiriert geht der junge chinesich/us-stämmige Gitarrist und Effektist einmal mehr zu Werk und betritt hier klar ein neues Plateau seiner Musik. Dafür gibt's den Mike-Oldfield / Philip-Glass-Alter-Sack-Vergleich an den Capo geheftet, aber ungleich geiler!

ADRIAN ZAAR: ADRIAN ZAAR (snowhite) Zaar kommt aus Bern, gut, er ist ja alt genug. Sein Debut aber bettelt darum, scheiße gefunden zu werden – tarnt das allerdings als "bettelt darum, kontrovers gefunden zu werden". Nee, doch nicht? Ist alles 1:1? Ach geh beiseite! … Kann sich noch jemand an den Timbre-Ansänger Jochen "Rote Hose-Tote Hose" Disteleier und seine späten Indie-Schlagerversuche erinnern? Und statt notwendiger Kritik und Kotzerei knieten Kritikaster brav tief und knödelten "Ein Entwurf!". Also, hier das aber mal nun wirklich völlig utopiebefreite zeitgemäße Update des Modells Indie-Schlager. Wenn wenigstens das Konzept stimmig wäre, ok, aber erst recht Material und Ausführung sind wirklich zum Davonlaufen. Ehrlich jetzt: Alexander Marcus ist high real dagegen, Rosenstolz Punk und Oper zugleich! Das hier ist teilweise wirklich nur noch Subkultur-Andy-Borg, gerade in der Stimmlage. (Und ich muss es wissen, denn ich habe für Andy "Adolf" Borg mal Kabel geschleppt, so, jetzt wisst ihr es!). Den Rest besorgt Fancy, Modern Talking und Flughafendisco 1985. Model's in a dead end. Indie-Schlager? Indie Fresse!

EKLIPSE: A NIGHT In STRINGS (mrs green) Ziemlich erstaunlich. Dieser weibliche Vierer ist definitiv besser, tighter, inspirierter und aufregender als dieses String-Quartett, das bei "Britain's Got Talent" bis der Arzt kam den Kashmir-String-Riff vor sich hinnudelte, so dass man sogleich betäubt zum Original taumelte. Die hier covern diverse abgehangene Pop-Spezereien von Linkin Park, Depeche Mode, Timberlake, Kate Bush, Gaga oder auch Coldplay klassisch, und sie machen aus den Stücken etwas sehr Spezielles und Eigenes. Das Outfit könnte manche stören, kommen sie doch im Lace'n'Fetish-GothWear daher, aber Folks: It's their very own Showtime. Würden sie in Jeans'n'Pullover oder gar im Konservatoriums-Dress aufgeigen, würde kein Mensch hinhören. Oder zu wenige, die dann sagen: sehr schön, setzen, die Nächsten. Die aber wollen nicht nur spielen. Da ist schon einiges, und das wird noch mehr werden.

PAN-POT: MOBILEE BACK TO BACK VOL. 6 (mobilee) Die Berliner sind mittlerweile eine klare Minimal-TechHouse-Größe, was mit diesem opulentem Paket extrem deutlich wird: Auf CD 1 kneten sie Mobilee-Highlights in einen knietiefen, euphorisierenden und tighten Mix, auf CD2 gibt es eine Werkschau mit Raritäten, und die DVD liefert für Buffs die Doku-Bio. Klare Kiste: Pan-Pot haben Techhouse und elektrische Audioproduktion regelrecht studiert, liefern aber alles andere als nerdig-fade Toningenieurdutzendware ab. Das hat Seele, Magie, Rock, Roll und Groove wie ein Butterfass. Weiter geht's – navigate us!

BATIDA: BATIDA (soundway) Batida bedeutet Beat, aber auch die unzähligen Compilations, die in den Straßen von Luanda / Angola angeboten oder von den kandongueiros (Taxifahrern) herumgebracht werden. Dieses so exemplarische wie innovative Ding stammt von DJ Mpula aka Pedro Coquenao. Sein Stil ist eine Neuinterpretation der Musik Angolas der 70er via Samples und Vocals von Rappern aus dem Angola und Lissabon von heute. Durch die Erfahrungen der Letzteren kamen logischerweise Sozialkritik und Politik in die Stücke hinein, die im Umgang und Alltag Angolas unausweichlich sind. Empfehlenswert!

ECCENTRIC SOUL 13: A RED BLACK GREEN PRODUCTION (numero group) Das Numero-Label gräbt munter weitere Nuggets aus der US-amerikanischen Soul-Geschichte aus, so manchen Edelstein aus der Garage des in Washington aktiven Produzenten R. Hosea Williams, dessen persönlichste Trackproduktionen hier versammelt sind. Himmelhohe Falsetto-Spitzen fallen in Psychedelic-Soul-Untiefen und Rare Grooves und harmonieverliebte Seelenwanderungen ergänzen sich vortrefflich. Ganz große Show, don't miss!

DANIEL ROSSEN: SILENT HOUR / GOLDEN MILE (warp) Tolles und beeindruckendes Songwritingdebut des Grizzly-Bear-Spielers, der diese 5 Stücke eigentlich als Skizzen für deren neues Album anging. Tim Buckley, Nick Drake, Dream Academy und mehr Masters linsen neugierig um die Ecke … ja klar, er mag noch etwas zu jung sein, aber er wird reifen wie ein guter Wein.

JAMES COOK: ARTS & SCIENCES (deepsee) Den Londonern ‚Nemo' gab er mit Elektronik die gepflegte Kante; seit längerem in Berlin, weben dazu nun Anne Marie Kirbys Strings seine opulenten Songs in einen charismatischen Barock-Pop-artigen Kokon ein. Originär, trotz bissl (erlaubter) Marc Almond-Wiedergängerei und diverser Divine-Comedy-Kratzer, dazu sanft-bissige Lyrics: love and politics, know your enemies … never surrender. Schon charmant.

HEILIGENBLUT: STORIES FROM THE SEA (binary) Irgendwer hat den Fünfer mal als Austria-Smashing-Pumpkins bezeichnet. Na bumm, ob das hilfreich ist? Fakt ist, dass die Oberösterreicher aus der Linzer Umgebung ein sehr gutes und energisches Songwriting hinlegen können – und das schon seit sage und schreibe 1994. Diese sehr gute Produktion unterstreicht das deutlich.

GEMMA HAYES: LET IT BREAK (fullfill) Fuck yeah! Was für ein großartiges Album! Gemma Hayes ist mittlerweile eine der Besten. Die Songwriterin aus Tipperary mit Wohnsitz in L.A., die in Irland schon lange zu Recht abgefeiert wurde (und die btw eine der wenigen ist, die Kate Bush covern können), überzeugt auf ihrem 4. Album durch packende und intensive Songs: fragil, intim, trotzig, kraftvoll, poetisch und selbstbewusst. Starke Scheibe.

SOPHIA KNAPP: INTO THE WAVES (drag city) Nicht so gut ist das auf eine sehr unspannende gekünstelt und oberflächlich wirkende Debut der New Yorker Indie-Popperin, die bzgl. ihrer Pläne für 2012 antwortete: "I wanna rock people's socks off". Da hoffen wir mal, dass dann die Füße gut gewaschen sind, aber hierbei dürften die Socken eh noch über Sylvester hinaus dranbleiben. Was soll man da sagen? Dass irgendwelche Deppen unbedingt einen Stevie-Nicks-Vergleich herbeischreiben, ist geschmacklos und dumm, und dass Bill Callahan als Indie-Brummbär auf zwei Stücken dabei ist, macht auf die Sache neugierig, enttäuscht dann aber umso mehr. So ein fades Gebräu, das durchaus mal an Schlager (‚Looking into another day') oder Indie-Disco (‚Closer to me') herankommt, begeistert schwerlich. Vielleicht aber alternde Rock-Säcke?

CODEINE: COMPLETE RECORDINGS 1990-1994 (numero) Und dann das: Die Rückkehr der legendären NYer Slow-Core-Band. Neben dem Re-Release von 6 LPs / 3 CDs mit allen Aufnahmen werden Brokaw, Engle und Immerwahr für eine Handvoll Gigs wieder auf die Bühne gehen. Bezeichnend in der Rückschau der cleane Trio-Stil, der damals maßgeblich Bands wie Blumfeld beeinflusst hat. So wird heute, 20 Jahre später, kein Indie mehr produziert.

HARD COMING LOVE: HARD COMING LOVE (spezialmaterial) Und die Rockmaschine läuft und läuft und läuft … diese Zürcher erfinden kein, aber, ist das bitte deutlich, auch wirklich KEIN Rädchen dafür neu, da können noch so sehr Erwartungen und Vorfreude geweckt werden. Dafür verbinden sie das Unverbindliche: Psych! Kraut! Westcoast! Velvet! Magma! Leathernun! Gut abgehangen! Guuuuuuut! Und ja doch, jenes kleine Schüsschen hier & jetzt …

MARTIN PHILADELPHY: TRENSCH (delphy) Der junge österreichische Gitarrist ist, ich erwähnte es bereits, einer der inspiriertesten, stilistisch offensten, dabei konsequentesten und – sagte ich es bereits? – besten Freispieler und Alleskönner. Dieses sehr anregende und extrem tight aufspielende Trio streicht von coolem Bar-Blues (‚she's our life') über klare Zappa-Exegesen (‚giant mud klon') so einiges ein und hinterlässt im Grunde nur: Begeisterung.

ERB / BAKER / ZERANG (veto) Das vom Schweizer Saxofonisten Christoph Erb gegründete Veto-Label präsentiert hier seine erste Exchange-Edition. Im Fokus dieser Kollaborationen steht vor allem der vom Stadt-Partnerschaftsverein Luzern-Chicago geförderte Austausch, folgerichtig sind hier mit Pianist und Analog-Synthie-Spezi Jim Baker und Multi-Perkussionist Michael Zerang zwei Musiker aus der Windy City mit an Bord. Die reine mikrotonale Geräuschimprovisation überwiegt hier eindeutig, dies aber in einer Weise, die zuhören lässt: Das Trio klangkleistert nicht alles zu, sondern hat Mut zu Lücke und Nachklang. So kann Raum entstehen, in dem unhierarchisches Zuhören, das nicht durch einen präventiven expressionistischen Klanggestus aggressiv angegangen wird, möglich ist. Die 7 faszinierenden Stücke stehen dem Gestus von konkreter neuer Minimalmusik sowie den Meditationen Cages nahe – lohnenswertes Projekt.

FELIX PROFOS: LINGUA MORTUORUM (zhdkrecords) Twin Peaks im Wallis? Profos ist einer der interessantesten jungen Schweizer Komponisten: unkonventionell, ohne Scheuklappen und befreit von allen Genreknästen agiert er zwischen Hardcore und Donaueschingen. Hier hat er mit einem großartigen Ensemble – u.a. Vera Kappeler, Christian Weber und Lucas Niggli – ein sinistres Pandemonium zwischen Alpennebel und Argento eingespielt, das lange nicht mehr loslässt. Wo gehört Profos Musik hin? Gute Frage. In alle Ohren.

BEAT BAG BOHEMIA: THE FELLOWSHIPS OF THE DRUMS (intakt) Bereits älter, aber einfach unverzichtbar: Das von Lucas Niggli zusammengetrommelte Drum-Quartett aus noch Peter Conradin Zumthor, Rolando Lamussene und Kesivian Naidoo, live ein unbedingtes und lebensfroh-energiestrotzendes Ereignis, wird in diesem DVD-Film von Martin Fuchs auf Tourneen in Europa und Afrika begleitet. Herausgekommen ist ein großartiger Musik-Roadmovie, der neben dem Spiel, einer beseelten und konsequenten Vision, vor allem die Chemie seiner Protagonisten exponiert und wirken lässt: neben berührenden Szenen von Vertrauen, Energie und Freundschaft werden auch Dissonanzen und Schattenseiten, ohne die es im Leben nun mal nicht geht, transparent gemacht. Das macht die Kontexte nur umso ehrlicher und nachvollziehbarer. Der Film macht Sinn und Laune und lässt ein Bewusstsein für die Reise und Materialisierung von Musik entstehen.

Als der Rock dann ein Ruck wurde, gingen wir in die Wirtschaft und bestellten Dinge, welche die Thekenmannschaft erbleichen ließen. Die Wirtschaft, die Wirtschaft. Jede Kuh ist intelligenter als der Mensch. Denn sie hört zu fressen auf, wenn sie satt ist.