idiotoreal

Wer kein Freiwild für BILD werden wollte und dem Axel-Springer-Verlag eine entsprechende Mitteilung gemacht hatte, der bekam an Axels hunderstem Geburtstag ein Schreiben in einem roten Umschlag zugestellt. Der Zeitungskonzern bestätigte den eingelegten Widerspruch, versicherte, die persönlichen Daten nicht zu speichern – und versuchte es doch noch mal. Es seien nämlich in der Zentrale zahlreiche gefälschte Ablehnungsbriefe eingegangen. Und "falls Sie zu den Betroffenen gehören sollten und nun keine Jubiläums-BILD erhalten haben, obwohl Sie sich darüber gefreut hätten ..." Aber gut, wenn es nur immer so einfach wäre, sich auf dem Postwege Belästigungen zu entziehen wie z.B. den Dortmunder Neonazis, der Leiharbeit oder dem Düsseldorfer "Konzern Stadt", dann wären wir schon weiter.