MADE MY DAY

by HONKER

Der Sommer ist noch nicht ganz vorbei, da pfeifen’s die Patzigen aus den Löchern: bald kommt die Krise, diesmal aber so richtig. Jooo, sagen wir und strecken uns vorm Aufstehen auch noch mal so richtig durch, stimmt: Die kommt auf jedenfall – nämlich für Euch Polit-Arschgeigen, die ihr jahrzehntelang den Bankstern mehr als nur die Platte geputzt habt, für Euch kommt sie – das aber mal ganz sicher. Während sich Europas vereinigte Beamt_innen- und Staatsdiener_innenschaft krampfhaft an ihre Pfrundschweinerei klammert und als Maden-im-Speck-Peinsäcke ihre ewige Unersetzbarkeit beteuert – nur ein Beispiel: In der Region Sizilien kommen auf fünf Millionen Einwohner_innen 50.000 Staatsangestellte – übt sich Greisenvater Staat wie der Sheriff von Nottingham beim Spardosenumdrehen bei denen, die’s eh kaum oder gar nicht haben. Sadomasochismus und Science Fiction sind via EFSF und ESM der letzte Schrei des Kapitalismus geworden. Selten wurde heuer mehr deutlich, wie sehr Politik nichts anderes als schäbigster Bankenlobbyismus geworden ist. Derweil bekommen grunzende Barclay-Schweine wie Oberarsch Jerry del Missier, die für Zinsfälschungen und Marktmanipulationen verantwortlich sind, Abfindungen von bis zu unfassbaren elf Millionen Euro, während sich die Polit-Trottel am Arsch kratzen und alles unterhalb der Eliten schröpfen. Letztens errechneten wundersame Wirtschaftsweise, dass in der Euro-Zone die Wohlhabenden bei Überweisung von 40 Prozent ihres Vermögens an den Staat auf einen Schlag alle öffentlichen Schulden getilgt hätten. Tolle Idee, aber ausführen will sie dann doch wieder keiner. Wie immer und ewig gilt: Keiner sägt auf dem Ast, auf dem er sitzt. Pech nur, dass uns bald die Bäume ausgehen werden. In kurzer Zeit wurde ein gewisser Basiswohlstand – der eh nur von der sog. Dritten Welt geliehen war – auf Kosten aller an wenige umverteilt, und selbst diese wenigen – die Zahl der Superreichen steigt bekanntlich stetig – bekommen natürlich den Hals immer noch nicht voll. 40 Prozent des US-Gesellschaftsvermögens befindet sich heute in der Hand von einem Prozent, bestimmte reiche Familien verfügen über Vermögen, die mehr als das Gesamtvermögen der untersten 30 Prozent ausmachen. Hierzulande reagiert die bildungsbürgerliche Gesellschaft wie gewohnt mit eigener Moral: noch ein Analysebuch von irgendwelchen auf der Kirmes geschossenen‚ wirklich radikal-kritischen’ Geistern mehr, das dessen Autor_innen in die Bestsellerlisten spült und in realiter genau NICHTS verändert. Denn wenn die vereinten neunmalklugen Sedierten und Gestopften schon eh nichts verändern können bzw. wollen, dann sollen sie wenigstens die feinen Fakten und Argumente für ihre beschissene passive Besserwisserei gegenüber allen Unterprivilegierten für eine gepfefferte Buchpreisbindung als gebundene Ausgabe bekommen. Selten wurde heuer mehr deutlich, wie sehr Bestseller-Buchintelligenz und ackerdämliche (Un-)Wissenschaft nichts anderes als schäbigstes Sozial-Sedativum geworden ist. Derweil haben die Protestierer_innen gegen den G8-Gipfel in Genua 2001, obwohl sie nur Gewalt gegen Sachen verübten, drastischste Strafen von 10 bis 14 Jahren bekommen, eine gerade Mutter gewordene junge Frau erhielt unfassbare sechseinhalb Jahre. Dass dabei auch führende Polizisten wegen Falschaussagen bis zu 5 Jahren kassierten, bleibt bei dieser wirtschaftsfaschistisch geprägten Justiz ein Tropfen auf dem heißen Stein – blieben die Urteile für die gegen Menschen unfassbar brutal vorgehenden staatlichen Prügelzombies doch letztlich weit unter einem angemessenen Strafmaß, wogegen die Protestiernde höhere Strafen bekamen als manche Mafia-Mörder. Das ist Europa im Herbst 2012. Da bleibt schon mal der Witz im Hals stecken und kommt als Wurfgeschoß wieder heraus. Ton ab, und das nicht zu knapp.

V.A.: OUT OF MANY – 50 YEARS OF REGGAE MUSIC (vp) "Though some believe in diamonds and pearl / And feel like they‘re on top of the world / They shall fade away, hear what I say / The rich is getting richer every day / And the little that the poor man got it shall be taken away / Do you hear what I say? The man who worships silver and gold / Shall surely, surely, surely lose his own soul, Then fade away.” Junior Byles Tune, 1979 u. a. Teil des Soundtracks von ‘Rockers’, steht stellvertretend für die gelassene Schärfe, welche die damals auf ihrem Höhepunkt befindende Reggae-Kultur prägte. Das Genre ist entgegen aller Vermutungen, Vermischungen und Dance ’n’ Pop-Remixe immer noch alive and well. Jubiläen – Anfang August feierte Jamaika 50 Jahre Unabhängigkeit von England – sind immer so eine Sache, aber über diese Triple-CD-Compilation, die von Calypso & Ska über Roots den Weg zu Dancehall und mehr findet, lässt sich einfach nichts Schlechtes sagen, außer dem üblichen ‚das & das fehlt’ – wie immer halt. Daher keinen Titel- und Namensspots, sondern nur der explizite Hinweis auf die noch immer wirkende Treffsicherheit und Wirksamkeit von Reggae.

ONDATRÓPICA: ONDATRÓPICA (soundway) Diese vom kolumbianischen Musiker Mario Galeano und dem UK-Produzenten Will Holland kuratierte Big Band verbindet klassische kolumbianische Stile wie Cumbia, Porro, Gaita und Champeta mit Swing, Ska, HipHop, Beat-Box, Dub und Funk. Die 26 Stücke bewegen sich dabei in der Zeitspanne der ‚klassischen’ 60er und ‚progressiven’ 70er, transformiert mit den Impulsen neuerer Stile und Techniken. Das Ganze wurde zudem komplett live mit einer Ampex 440-Vier-Spur-Maschine mit den klassischen Präzisions-Mikros auf Magnetband aufgenommen, das Vinyl wurde direkt ohne jede digitale Prozessualisierung auf Schwarzgold gemastered. Mal Tacheles: lohnte sich das? Un-be-dingt! Eine solche Direktheit und Spielfreude ist heute selten genug zu hören. Dickes Ding!

WISHMOUNTAIN: TESCO (accidental) Und noch mal Authento-Klang-Konsequenz: trotz avanciertester Konzepte setzt Matthew Herbert auf die ‚Ursprünglichkeit’ des Samples, d. h., alles muss selbst eingespielt sein und je nach Projekt Historie und Kontext haben. Letzteres ist bei seinem Ruff-House-Moniker, das zwar schon seit 1998 tot sein soll, hier aber zum selbstgeweckten Zombie wird, zwar weniger wichtig, trotzdem gilt: Hochoriginelle Sounds & Stimmungen füttern das Klangmonster und treten extrem idiosynkratisch eigen Arsch. Niemals so gut wie 100 lbs, aber das ist ihm und uns wohl ziemlich egal.

MATTHEW DEAR: BEAMS (ghostly international) Noch so’n geiler Matthias, und: Sorry, Du wirst es vielleicht nicht mögen, aber ich muss leider das Beste vom Besten heranzerren, um diesem großartigen Album gerecht zu werden: die Mid-70ies Bowie-Medaille am laufenden Bande und vor allem die große Talking-Heads-Gedächtnisunterhose werden hier dem texanischen Avant-Pop-Songwriter arschklarst verliehen. Mit diesen Insignien muss er dann auf allen relevanten Weltbühnen reüssieren und die letzten Elektro-Ignoranten amüsieren. Alte Techno-Tugenden interessieren hier nicht, dafür: der Klang des Hier und Jetzt. Einfach ein scharfes Teil, überzeugend beim cruisen und loosen. You bet.

SHED: THE KILLER (50 Weapons) Das dritte Ding des Berliners ist in einem Durchlauf im März als früher Frühlingsgruß entstanden: eine Liebeserklärung an dubbigen Techno, schnörkellos, konsequent, stimmig und mit viel dunklem Raum und Tiefe, aus denen sich diverse Layer erheben, die Licht blicken lassen. Kein Meisterstreich, aber ein solides Ding, persönlich wie funktional – und gut!

TRAXMAN: THE MIND OF TRAXMAN (planet mu) Rhythmik und Machart von Footwork liegen mir eigentlich nahe: absurd versampelte und vor allem noch absurder der Repetition frönende Tracks. Doch warum verliert das letztlich auf der Langstrecke? Ein gewichtiger Grund ist sicherlich mal der fehlende Bass. Basslos = Spasslos? Nicht immer, aber die maschinengewehrartige Rhythmik vieler Footwork-Tracks und die Fokussierung auf die Mitten exponiert vor allem doch eher das Futuristisch-Experimentelle, das aber – so auch hier bei diesem trotzdem sehr bemerkenswerten Autor_innen-Album des Chicago-Veteranen – oft immer noch nicht zufriedenstellend tight und gleichsam kantig auf den Punkt gebracht wird. Toll, aber nicht der große Wurf.

120 DAYS: 120 DAYS II (splendour) Das Quartett aus Oslo zelebriert hier einen vernebelt-sinistren und gleichsam euphorisch-luziden Trip aus synthetischem Industrial Rave-Rock, der exakt der Soundtrack zu den kapitalistischen Dystopien der Gegenwart sein könnte, wenn der Gesang nicht doch etwas zu sehr bubihaft wäre. Insgesamt aber ein klarer Killer – Hands up!

MARK VAN HOEN: THE REVENANT DIARY (mego) MVH ist ja nun mal ein ganz Großer, nur leider wissen das immer noch zu wenige. Alles, was er in seinen seit mindestens 1982 währenden Avant-Elektro-Pop-Transformationen machte, ist bemerkenswert und war – siehe u. a. Locust – seiner Zeit konsequent weit voraus. Daher der Aufruf: losgehen und hören – saugut. Dies 5. Soloalbum und erste für Mego (und leider eine der letzten Mego-Reviews hier, denn die verschicken keine Promo-CDs mehr), eine Aufarbeitung früherer Partikel und Module, exploriert sehr überzeugend die Dialektik von Komplexion und Einfachheit. Kühle Emotion, großes KlangKopfKino, abgeklärt wie engagiert.

MIKHAIL: XENOFONIA (sub rosa) Der in London lebende Grieche ist ein dunkler Paradiesvogel, der gerne mit Stimme, Elektronik und orchestral-rhythmischen Arrangements experimentiert. Als visueller Künstler ist er politisch engagiert, hier lotet er das Thema des ‚Fremden’ und der ‚Fremdenangst’ aus – leider arg an klassischen epischen Motiven angelehnt und nicht naheliegenderweise an der sozialen Gegenwart orientiert. Konzeptuell also nicht immer zufriedenstellend, ist der klangliche Kosmos indes derart reichhaltig und phantastisch ausgeführt, dass es mitunter an ‚Björk nach Geschlechtsumwandlung’ erinnert. Faszinierend, nur manchmal etwas arg artsy.

STEVE PETERS + STEVE RODEN: NOT A LEAF REMAINS AS IT WAS (12k) Der alte, schon 1995 im Trio mit Anna Homler gegründete Plan, eines Tages ein Album mit Vocals aufzunehmen, realisierte sich 2010 mit diesen unglaublich fragil-diffizilen Klangereignissen, die schon fast Zen-Charakter annehmen, ohne dies in irgendeiner Weise – dies wäre ja auch kontraproduktiv – zu intendieren. Die Basis sind Gedichte, die japanische Mönche auf ihren Totenbetten schrieben. Sprache und Gesang ist hier nur mehr Material, Intuition und Improvisation sind die Konstanten, Elektronik nicht da und Zeit ist Raum.

ERNST MOLDEN: A SO A SCHEENA DOG (monkey) Molden hier einmal mehr unglaublich gut, auch bzw. weil ohne Band. Diese elf mit Produzent Kalle Laar am Rande der burgenländischen Steppe in zwei Tagen auf Band aufgenommen Songs sind das Intensivste, was er seit langem gemacht hat. Pur, roh, akustisch, ins Schwarze treffend – diese Perlen sind sicher dazu gemacht, auch bisher gecoolte Molden-Gleichgültige zu glühenden Fans umzuschmieden.

RICKIE LEE KROELL: OTHERWISE (4.1) Das bereits letztjährige Debut der in New York geborenen und in München aufgewachsenen jungen Sängerin und Songwriterin, jetzt noch mal extended erschienen, ist in seinem einnehmenden und so fragil-luftigem wie starken Jazz-Pop immer noch umwerfend. Sagenhafte Stimme, großartige Songwriting-Skills und fantastische Umsetzung – encore!

SEEKER LOVER KEEPER: SEEKER LOVER KEEPER (dramatico) Einfache Idee, einfache Umsetzung: drei der bekanntesten und besten australischen Songwriterinnen formten 2010 diese Band, deren nun auch hier erscheinendes Debut vom letzten Jahr voll überzeugt. Der erdig-rhythmische, reduzierte und dabei sehr melodische Indie-Folk ist superb arrangiert und steht unter wechselhaften und zwingenden emotionalen Spannungen, die mitnehmen und bewegen. Diese wunderbaren Songs voller Klarheit und Tiefe wachsen und werden ein Begleiter bis in den Winter hinein sein. Ganz großartiges Ding!

MARK BERUBE: JUNE IN SIBERIA (global) Der Mann macht interessante Musik, sein Trio hat mit ‚The Patriotic Few’ allerdings einen ausgesprochen dämlichen Namen, was wir Internationalisten hier mal nicht weiter diskutieren. Aufgewachsen in den 80ern in Swaziland, wurde später Montreal seine Homebase. Von hier aus veröffentlichte der Songwriter und Autor in den letzten 8 Jahren 4 Soloalben, 2 EPs sowie 2 Alben mit der Spokenword Gruppe ‚The Fugitives’ und tourte unerlässlich durch die Welt. Die klassisch instrumentierten Songs des gerne mit dem jungen Cohen verglichenen Sängers (kommt null hin) wirken elegisch, aber auch etwas anämisch. Im Gestus von Folk-Kammermusik arrangiert, haftet ihnen, verstärkt durch die Optik, etwas Auratisch-Patinahaftes an. Manchmal kommt es aber zum Ausbruch – und dann: on y va!

SLEEPY SUN: SPINE HITS (atp) Ja Lecko Pfanni, den U2-Verdacht wischen sich diese nordkalifornischen angeblichen Duster-Pychedelisten nicht so einfach vom Schuh, da beißt die Maus keinen Faden ab. In Tracks wie ‚Still breathing’ oder ‚Lioness’ bringen sie nicht, laut ‚Spin’, die dunkle Seite des LSD zu den Hippies, da gibt’s eher Zuckerwasser für die eh schon Bekehrten. Das macht uns doch eher den Bono, sorry Lads. Schlecht ist das nicht, nur nicht so wirklich gut.

THE BLUE ANGEL LOUNGE: EWIG (8mm) Hier ist der Psych dann mal wirklich duster und klabuster, so wie’s halt sein sollte. Die neue EP der Hagener hat natürlich auch den Nico und Andrew Eldritch-Wanderpokal verdient, aber unterm Strich ist das ganz famos. Kein Wunder, dass Spiritual-Astronaut Will Carrunthers sie aufgrund eines Vinyls beim Berliner Indie 8mm unterbrachte und sich auch das "Austin Psych"-Fest begeistert zeigte. Lasst wachsen, Jungs!

SLUGFIELD: SLIME ZONE (pnl) Ungelogen: fast genauso klang mein nicht lange zurückliegender Besuch beim Zahnarzt. Aufregend. Ehrlich? Nervtötend. Paal Nilssen-Love kloppt (öde Drumästhetik!), Lasse Marhaug kratzt Elektronik und Turntable, und Maja Ratkjes Stimmbänder würgen Deine Nerven. Live beim Oslo Jazz Festival. Natürlich gefördert. Natürlich Scheiße. Weg damit.

JOKE LANZ: MÜNSTER BERN (cubus) Dann doch lieber diese 27 Minuten Turntablism-Exegese und Transformation des immer & oberguten Joke Lanz. Lanz collagiert großartig mit viel Wissen und Feingefühl, hier ein Klangszenario zur Akustik des Berner Münsters. Ziemlich guter Stoff, not to be missed!

LUCAS NIGGLI / PETER CONRADIN ZUMTHOR: SPIEGEL (edition therme vals) Ähnlich, aber völlig anders: das Schweizer Drum-Duo, das schon 2010 mit ‚Profos’ alle nach erweiterter Schlagzeugästhetik dürstende Ohren öffnete, bekam hier die Möglichkeit, fünf Stücke in luxuriöser Umgebung, nämlich der von Architekt Peter Zumthor entworfenen Therme Vals im Kanton Graubünden, aufzuführen. Die Akustik in diesem räumlichen Zusammenspiel von Stein und Wasser wirkt natürlich enorm: Gleich in einer mediterranen Inselhöhle, allerdings künstlich konzipiert, wird der Klang am Gestein, durch die Gänge und an der Wasseroberfläche gespiegelt. Die Stücke von Barry Guy, Fritz Hauser sowie Niggli und Zumthor selbst bilden großartige Projektionsflächen für verschiedenste und diffizilste Klangkörper – magisch und oberfaszinierend.

PAUL PLIMLEY / BARRY GUY / LUCAS NIGGLI: HEXENTRIO (intakt) Mit dieser Musik im Ohr fuhr ich im hitzigsten Sommer zu einem Badesee neben einer der größten Burgen Europas, in der es – natürlich – auch Hexenprozesse gegeben hatte. Während ich im erfrischenden Wasser nahezu schwerelos schwamm, war mein Blick stets auf die bleischwere Stätte der Geschichte und Verurteilung gerichtet. Diese Musik ist wild, absurd, surreal, schwelgerisch, zupackend, schweifend; sie bündelt im Gestus das Beste, was wir von der klassischen Kongruenz von Piano-Bass-Drums im Jazz kennen. Diese Drei lassen es nicht nur krachen, sondern lassen im Gesprengten Lücken, von wo aus sie intensiv in die Tiefe gehen und dort betörende Linien zurück ins Licht ziehen. Neue akustische Räume werden wie mit Zaubersprüchen geöffnet, und es schimmert uns im Neuen Vertrautes entgegen. Abends stellte ich mir dann vor, dass Lucas Niggli den Soundtrack zum nächsten ‚Jackass’-Film machen würde. Ein betörender Gedanke. Große Tat. Da bleibt schon mal der Gedanke im Hals stecken und kommt als Wurfgeschoß wieder heraus.