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Allerorten tobt der Häuserkampf: In Duisburg entzündet sich rund um eine Wohnstätte, in der auch Roma leben, Pogrom-Stimmung; in Düsseldorf nimmt die Wohnungsnot immer größere Ausmaße an, weshalb eine Initiative für den 28. September zu Protesten aufruft, während das Stadtmuseum der Landeshauptstadt mit seiner Ausstellung „Wohnen in der Stadt 1950 – 2020“ unverdrossen Luxus-Ghettos abfeiert. Nur gut, dass ein Kontrastprogramm in Form des „40 Grad Urban Art“-Festivals naht und andere Möglichkeiten der Stadtgestaltung zeigt, wenn auch nicht immer ganz ohne innere Widersprüche. Und im TERZ-Haus hat sich auch etwas getan: Honker lebt nicht mehr hier. Er hat sich entschieden auszuziehen, lässt sich aber ein Hintertürchen offen. Wir sind alle sehr traurig, und das ganz bestimmt nicht nur, weil wir jetzt nicht mehr das beliebte Redaktionsquiz „Wer kennt jemand von den Made my Day-Musikant*innen?“ spielen können. Alles Gute fürs Künftige also, wir wissen, Du brauchst es dringend!