Neuer Campus – neue Projekte

Mittlerweile hat der neue Campus in Derendorf seinen Betrieb aufgenommen. Die Fachbereiche Sozial- & Kulturwissenschaften sowie Wirtschaft sind bereits umgezogen, zum Teil auch Medien, ebenso die Verwaltung. Mensa und Bibliothek sind schon nutzbar. Der an die Bibliothek angrenzende Erinnerungsort wurde am 18. Februar eröffnet (TERZ 02.16). Auch der AStA wird bald mit der Einrichtung seiner neuen Räume so weit sein, um auf dem neuen Campus aktiv werden zu können. Am neuen Standort begrüßen möchten wir euch aber schon vorher. Am Dienstag, 12. April ab 10 Uhr, heißt der AStA euch auf dem Campus Derendorf willkommen. Wir werden im Foyer des Gebäudes 3 einen Brunch anbieten – in Kooperation mit dem BetreiberInnen-Kollektiv der unweit des Campus gelegenen Kneipe Butze, in der auch die eine oder andere Veranstaltung von FH-Aktiven stattfindet (siehe weiter unten).

Für die nächsten Monate haben wir noch ein weiteres Projekt geplant. Wir möchten mit euch zusammen alternative Seminare und Veranstaltungen organisieren. Uns geht es dabei um die Realisierung von zugangsfreier, kritischer, selbstbestimmter und selbstorganisierter, nicht-hierarchischer Bildung für alle. Das Projekt richtet sich an diejenigen, die Inhalte nicht nur passiv konsumieren, sondern aktiv und nach eigenen bzw. von Gruppen vereinbarten Vorstellungen selbst erarbeiten und gestalten wollen. Unabhängig von Vorbedingungen und Zugangsvoraussetzungen, am besten auch Sprachbarrieren überwindend. Unsere Idee ist es, mit dem Projekt auch ein Zeichen gegen Ausgrenzung, Rassismus und Diskriminierung zu setzen. Wir werden auch Nicht-Studierende einladen, die alternativen Veranstaltungen mitzuorganisieren und mit ihren Inhalten zu bereichern. Dabei denken wir konkret auch an Menschen, die mit Fluchterfahrungen zu uns gekommen sind und von unserer Gesellschaft nicht immer willkommen geheißen werden.

Wir haben schon ein paar Ideen und freuen uns, wenn ihr zum ersten Treffen kommt und eure Anregungen, Wünsche und Vorstellungen mitbringt oder uns via E-Mail kontaktiert: info[at]asta-fh-duesseldorf[dot]de. Das erste Planungstreffen für die Alternativ-Seminare findet am 6. April 2016 um 14:00 Uhr im AStA -Büro am FH-Standort Golzheim statt.

ASTA-VORSITZ FH DÜSSELDORF


TERMINE

Das AStA-Referat für Interkulturelles präsentiert:

Mittwoch, 6. April, 2016, ab 19.00 Uhr Café, ab 19.30 Uhr Vortrag und Diskussion, Hinterhof - Linkes Zentrum, Corneliusstr. 108
Argentinien: 40 Jahre Putsch – und heute?
Wie kommt es 40 Jahre nach dem rechten Militärputsch zu einer demokratisch gewählten Rechtsregierung?
Referentin: Lea Machado, politische Aktivistin aus Buenos Aires und Düsseldorf
Eine Veranstaltung (spanisch/deutsch) von ¡Alerta! – Lateinamerika Gruppe Düsseldorf und Referat für Interkulturelles des AStA der FH Düsseldorf

Montag, 11. April, 2016, ab 19.00 Uhr Café, ab 19.30 Uhr Vortrag und Diskussion, Hinterhof - Linkes Zentrum, Corneliusstr. 108
Mit dem Herzen einer Frau kämpfen. 20 Jahre Autonomie und Emanzipation in Chiapas
Referentin: Laura Baas (Servicio Internacional para la Paz/SIPAZ)
Eine Veranstaltung (spanisch/deutsch) von ¡Alerta! – Lateinamerika Gruppe Düsseldorf, kom!ma – Verein für Frauenkommunikation und Referat für Interkulturelles des AStA der FH Düsseldorf
Nähere Infos zu den beiden Veranstaltungen: http://alertaduesseldorf.blogsport.de/category/termine/

Der Antifa-Arbeitskreis an der FH D präsentiert:

Mittwoch, 27. April 2016, 20.00 Uhr, Butze, Weißenburgstr. 108 (Fußnähe Campus Derendorf)
INPUT – antifaschistischer Themenabend in Düsseldorf:
Ungarn Rechtsaußen. Von „Judenlisten“ zu Flüchtlingsjagden.
Referent: Jörg Kronauer (Antirassistisches Bildungsforum Rheinland, Freier Journalist aus London)
Das Jahr 2015 hat der extremen Rechten in Ungarn einige dicke Erfolge gebracht. Im Frühjahr gelang es der Partei „Jobbik“, die auf internationaler Ebene mit der NPD kooperiert, zum ersten Mal ein Direktmandat für das ungarische Parlament zu gewinnen. In Umfragen erreichte sie mit rund 25 Prozent breite Zustimmung und lag nur noch knapp hinter der Regierungspartei „Fidesz“; bei Menschen unter 30 Jahren war sie zwischenzeitlich sogar die populärste Kraft. Erst der Hardcore-Kurs von Ministerpräsident Viktor Orbán bei der Flüchtlingsabwehr hat den „Fidesz“ wieder klar nach vorne geschoben.
Rassismus, Antisemitismus und Antiziganismus sind im gesellschaftlichen Alltag Ungarns ungebrochen präsent und schaffen eine stabile Basis für die extreme Rechte. Dabei ist der politische Kurs von Orbáns „Fidesz“ ebenfalls völkisch-autoritär geprägt, was sich bereits vor der Kampagne zur Flüchtlingsabwehr an der Einschränkung der Medienfreiheit oder an der am 1. Januar 2012 in Kraft getretenen neuen Verfassung zeigte. Die Veranstaltung informiert über die Entwicklung der ungarischen Rechten vom „Fidesz“ bis zu „Jobbik“ und über ihre politischen Verbindungen nach Deutschland.

Vorankündigung der INPUT-Veranstaltung im Mai:

Mittwoch, 25. Mai 2016, 19.30 Uhr, Hinterhof - Linkes Zentrum, Corneliusstr. 108
Viereinhalb Jahre nach der Selbstenttarnung des NSU: Ein Update zum Münchener Prozess und der Versuch einer Zwischenbilanz
ReferentIn: apabiz berlin/nsu-watch.

INPUT – antifaschistischer Themenabend in Düsseldorf existiert seit 2002 und findet in der Regel einmal monatlich statt, zumeist am letzten Mittwoch im Monat im „Hinterhof - Linkes Zentrum“, hin und wieder auch im Kulturzentrum zakk und im Buchladen BiBaBuZe. Unregelmäßig werden zusätzliche INPUT-Spezial-Veranstaltungen angeboten. Ankündigungen unter http://linkes-zentrum.de.
Aktuelle INPUT-Veranstalter: Antifa-Arbeitskreis an der FH Düsseldorf und AG INPUT, in Kooperation mit dem Antirassistischen Bildungsforum Rheinland (ABR) und SJD – Die Falken Düsseldorf.