Die AStA-Projektstelle Erinnerungs- und Lernort präsentiert anlässlich des „Tags des offenen Denkmals“:

Sonntag, 10. September 2017, Beginn: 19.00 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr), HSD-Campus Derendorf, Münsterstr. 156, Düsseldorf, Gebäude 4 (Foyer)
Konzert der Folk-Band „Die Grenzgänger“: Und weil der MENSCH ein MENSCH ist – Lager Lieder Widerstand, Eintritt frei!
„Die Grenzgänger“ feiern den Mut und die Zivilcourage der vielen tausend Menschen, die sich gegen eine unmenschliche Diktatur wehrten. Sie singen und spielen Lieder und Texte aus den Lagern und Gefängnissen des NS-Staates und dem Widerstand gegen das Hitler-Regime. Angefangen bei den „Moorsoldaten“ und dem „Buchenwaldlied“ bis hin zu „Wir zahlen keine Miete mehr“ führen die Lieder mitten hinein in die Gedanken und Gefühle der Gefangenen, feiern ihren Mut, ihren Überlebenswillen, ihre Menschlichkeit. „Die Grenzgänger“ aus Bremen gaben mit ihrer mitreißenden Mischung aus Chanson, Volkslied, Jazz, Blues und Musikkabarett Gastspiele im ganzen Bundesgebiet. Einladungen in die Tschechische Republik, Irland und Nordirland, Polen, Österreich und Schweden, die mittlerweile vierfache Auszeichnung mit dem deutschen Schallplattenpreis und der wiederholte, von der renommierten SWR-Liederbestenliste verliehene Titel „CD des Monats“ für ihre Aufnahmen sind Ausdruck für das anhaltend hohe Niveau ihrer künstlerischen Arbeit.
Das Deutschlandradio entsandte „Die Grenzgänger“ als deutschen Beitrag zum Festival der Europäischen Rundfunkanstalten in Norwegen. Im 25. Jahr ihres Bestehens klingt die Gruppe so druckvoll und virtuos wie selten, der neue Mann an der Gitarre Frederic Drobnjak spielt im Stile eines Django Reinhardt groß auf, Felix Kroll zaubert am Akkordeon ein ganzes Orchester auf die Bühne, Annette Rettich berührt am Cello und verschmilzt mit der Stimme von Michael Zachcial, der auf unverwechselbare Art unsere Geschichte und die alten Lieder mit dem Hier und Jetzt verbindet.

Vorankündigungen der Projektstelle für Oktober

Donnerstag, 12. Oktober 2017, 18.30 Uhr, Café Freiraum, HSD-Campus Derendorf
Das Attentat auf Reinhard Heydrich 1942. Eine freie biografische Erzählung anhand seltener Fotos
Referent: Hellmut G. Haasis (Reutlingen)

Sonntag, 15. Oktober 2017, 10.30 Uhr, HSD-Campus Derendorf, Haupteingang Münsterstr. 156
Die zentrale Deportationssammelstelle im deutsch besetzten Belgien. Ganztägige Exkursion zur „Kazerne Dossin“ in Mechelen Eine Veranstaltung in Kooperation mit der HSD
Anmeldung erforderlich unter erinnerungsort[at]asta-fh-duesseldorf[dot]de, begrenzte Teilnehmer*innenzahl

Donnerstag, 19. Oktober 2017, 18.30 Uhr, Cafè Freiraum, HSD-Campus Derendorf
Zurück in das Land, das uns töten wollte. Jüdische Remigrantinnen erzählen ihr Leben
Referentin: Andrea von Treuenfeld (Berlin)


Der Antifa-AK an der Hochschule Düsseldorf und andere präsentieren:

Mittwoch, 27. September 2017, 19.30 Uhr, Zentrum Hinterhof, Corneliusstr. 108, Düsseldorf
INPUT – antifaschistischer Themenabend: Rechte. Dienen. Deutschland. Die extreme Rechte und die Bundeswehr Referent: Lucius Teidelbaum (Historiker, Autor der Zeitschrift „Der Rechte Rand“ und Mitarbeiter des Monitoring-Projekts http://braunzonebw.blogsport.de) zum Thema „Extreme Rechte und Bundeswehr“.
Die Frage „We(h)r macht Traditionen in der Bundeswehr?“ stellte sich zum wiederholten Male nach der Aufdeckung einer extrem rechten Zelle im April 2017. Die danach einsetzenden Bereinigungen der Kasernen von Wehrmachts-Devotionalien wurden in der extremen Rechten als das Kappen von Traditionslinien heftig kritisiert. Die Modernisierung der deutschen Armee wird in der extremen Rechten kritisch bis ablehnend betrachtet. Doch trotz einiger Kasernen-Umbenennungen und Altlasten-Beseitigungen betreibt die Bundeswehr bis heute eine problematische Traditionspflege. Deswegen sammeln sich auch nach wir vor erkennbar Rechte in ihren Reihen. Es gibt einen nationalkonservativen traditionalistischen Flügel, Neonazis und „neurechte“ Nachwuchs-Offiziere.
Wie hängt der Traditionalismus bzw. Neotraditionalismus in der Bundeswehr mit der Bundeswehr als „Armee im Einsatz“ zusammen? Wer versucht wie von außen Einfluss zu nehmen auf die Bundeswehr, und wie sieht es im Innern aus? Wie ist allgemein das Verhältnis der extremen Rechten zur Bundeswehr bzw. wie sehen die wehrpolitischen Vorstellungen der Rechten aus?
Diese Fragen sollen im Rahmen eines Vortrages mit anschließender Diskussion erörtert werden.

Vorankündigungen des Antifa-AK für Oktober:

Dienstag, 17. Oktober 2017, geöffnet ab 19 Uhr, Vortrag ab 20 Uhr, Zentrum Hinterhof, Corneliusstr. 108, Düsseldorf
Antifa-Café zum Thema Düsseldorf ganz rechts – ein Überblick über Strukturen und Aktivitäten des lokalen Rechtsaußen-Spektrums
Referent*innen: Antirassistisches Bildungsforum Rheinland und lokale Antifaschist*innen

Mittwoch, 25. Oktober 2017, 19.30 Uhr, HSD-Campus Derendorf, Münsterstr. 156, Düsseldorf, Café Freiraum, Geb. 3 (Erdgeschoss)
INPUT – antifaschistischer Themenabend zum Thema Verdrängt, verleugnet, beteiligt. Was wussten die Deutschen über den Holocaust?
Referent: Michael Fehrin (Antirassistisches Bildungsforum Rheinland)