idiotoreal

Ein wenig fremdeln muss der Mensch immer, sonst weiß er scheinbar nicht, wer er ist. Was aber tun, wenn das „Flüchtlingsproblem“ so recht keines mehr sein will und davon abgesehen auch mit „andere Länder, andere Sitten“ nicht mehr so viel los ist? Macht nichts, mensch kann ja mal über den Tellerrand schauen und sich bei den anderen Lebewesen umtun. Und siehe da, da geht noch was! „Eine Invasion der Kanada-Gänse“ hat unsere Stadt zu gewärtigen und damit nicht genug, kreucht und fleucht in Düsseldorf noch so einiges andere herum, was hier eigentlich nichts verloren hat. Eine Recherche der Rheinischen Post förderte unter anderem Halsband-Sittiche, Signalkrebse, Nutria, Waschbären und Schmuckschildkröten zutage. Aber wenigstens sind sich die EU-Länder beim Handling der tierischen Migration einig: Brüssel hat schon eine Liste nicht erwünschter invasiver Arten aufgestellt. Sahra Wagenknecht hingegen fremdelt noch immer ein wenig mit invasiven Exemplaren der Gattung „Mensch“. TERZ hat sie deshalb zu ihren strittigen Äußerungen zum Thema befragt. Und die Hamburger Polizei fremdelte beim G20-Gipfel sogar mit fast allem, was keine Uniform trug. Blockaden konnte sie aber trotz ihres martialischen Auftretens nicht dauerhaft verhindern, wie ein Vor-Ort-Bericht zeigt. Mit Barrikaden hatte es indessen der Düsseldorfer Künstler Andreas Achenbach. Zumindest in der Zeit um die 1848er Revolution zeichnete er eifrig politische Karikaturen. Ob seine Haltung auch in den großen Öl-Bildern durchscheint, damit beschäftigt sich unser Autor Thomas Giese. Und jetzt noch ein Satz zur Bundestagswahl – oh, kein Platz mehr! Na egal.