AStA der Hochschule Düsseldorf informiert:

Donnerstag, 12. Oktober 2017, 18.30 Uhr, Café Freiraum, HSD-Campus Derendorf
Die AStA-Projektstelle Erinnerungs- und Lernort präsentiert:
Das Attentat auf Reinhard Heydrich 1942.
Eine freie biografische Erzählung anhand seltener Fotos
Referent: Hellmut G. Haasis (Reutlingen)

Sonntag, 15. Oktober 2017, 10.30 Uhr, HSD-Campus Derendorf, Haupteingang Münsterstr. 156
Die zentrale Deportationssammelstelle im deutsch besetzten Belgien. Ganztägige Exkursion zur „Kazerne Dossin“ in Mechelen zu Eine Veranstaltung in Kooperation mit der HSD
Anmeldung erforderlich unter erinnerungsort@asta-fh-duesseldorf.de, begrenzte Teilnehmer*innenzahl

Donnerstag, 19. Oktober 2017, 18.30 Uhr, Cafè Freiraum, HSD-Campus Derendorf
Zurück in das Land, das uns töten wollte. Jüdische Remigrantinnen erzählen ihr Leben
Referentin: Andrea von Treuenfeld (Berlin)

Der AStA der Hochschule Düsseldorf und andere präsentieren:

Dienstag, 17. Oktober 2017: 14 bis 17 Uhr: , Campus Derendorf, Geb. 3, EG
AStA-Café im Café Freiraum

20 Uhr, Raum 001, EG, Geb. 3, Campus Derendorf:
Kino 77

Montag, 23. Oktober 2017, 19 Uhr, Campus Derendorf, Geb. 3, Raumangabe über Aushänge.:
Informations- und Diskussionsveranstaltung mit mehreren Referent_innen zum Thema „Grenzenlose Staatsmacht – Warum nehmen Amtsmissbrauch und Gewalt in der deutschen Polizei stetig zu?“
Mit Peer Heinelt (Freier Publizist, Frankfurt am Main), Vertreter_in der „Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland“ und Philipp Krüger (ai). Hauptveranstalter ist die Gruppe „alles anders“, der AStA und das Hochschulinformationsbüro der „jungeGEW“ unterstützen als Mitveranstalter_innen. Nähere Infos unter http://allesanders.blogsport.eu.

Montag, 23. Oktober bis Freitag, 27. Oktober, Campus Derendorf
„festival contre le racisme – Aktionstage gegen staatlichen, institutionellen und alltäglichen Rassismus“
Programm auf http://festival-fh-duesseldorf.de.

Der Antifa-AK an der Hochschule Düsseldorf und andere präsentieren:

Dienstag, 17. Oktober 2017, geöffnet ab 19 Uhr, Vortrag ab 20 Uhr, Hinterhof - Linkes Zentrum, Corneliusstr. 108, Düsseldorf
Antifa-Café zum Thema
Düsseldorf ganz rechts – ein Überblick über Strukturen und Aktivitäten des lokalen Rechtsaußen-Spektrums
Referent*innen: Antirassistisches Bildungsforum Rheinland und lokale Antifaschist*innen
Diese Veranstaltung soll insbesondere antifaschistisch interessierte Menschen ansprechen, die neu sind in Düsseldorf, also beispielsweise zugezogene Studienanfänger_innen. Aber natürlich auch Leute, die schon länger in Düsseldorf leben, sich aber bisher nur am Rande oder überhaupt nicht mit dem Thema beschäftigt haben. Die Veranstaltung bietet einen Grundlagen-Überblick über das Wirken und die Strukturen des lokalen Rechtsaußenspektrums – von Parteien wie „Die Republikaner“, NPD und „Die Rechte“ sowie „Kameradschaften“ über lokale Ausformungen von PEGIDA bis hin zu RechtsRock-Bands, rechten Hooligans, „Identitären“, „Burschenschaften“ und diversen Widerwärtigkeiten mehr. Welche Gruppierungen und Szenen sind in Düsseldorf aktiv, wie wirkmächtig sind sie? Durch welche Aktivitäten sind sie den letzten Jahren aufgefallen? Zur Veranstaltung eingeladen sind auch Mitglieder aktuell gegen rechts aktiver Gruppen aus Düsseldorf – verbunden mit dem Angebot, im Anschluss an den etwa einstündigen Vortrag von ihrer Arbeit zu berichten.

Mittwoch, 25. Oktober 2017, 19.30 Uhr, HSD-Campus Derendorf, Münsterstr. 156, Düsseldorf, Café Freiraum, Geb. 3 (Erdgeschoss)
INPUT – antifaschistischer Themenabend zum Thema
Verdrängt, verleugnet, beteiligt. Was wussten die Deutschen über den Holocaust?
Referent: Michael Fehrin (Antirassistisches Bildungsforum Rheinland)
Wer vor gar nicht so langer Zeit älteren Deutschen, die die NS-Zeit erlebt hatten, die Frage „Was wussten Sie vom Holocaust während der NS-Zeit?“ stellte, bekam in der Regel eine Standardantwort: „Davon habe ich nichts gewusst“. Überlebende des NS-Terrors, Demokrat_innen, Historiker_innen und andere haben sich schon immer gegen diesen Umgang mit der Vergangenheit gewehrt. Es war jedoch alles andere als leicht für sie, das Geflecht aus Lügen und Verdrängung zu durchdringen. Nach jahrzehntelanger Forschung und größerem zeitlichen Abstand zu den Ereignissen lohnt es sich, sich heute wieder mit der Frage des Wissens der Bevölkerung im „Dritten Reich“ zu beschäftigen. Erst recht in Zeiten, in denen von rechten Politikern wie Alexander Gauland im Wahlkampf vom Stolz auf die „Leistungen unserer Soldaten“ in den Weltkriegen geredet wird. „Leistungen“, die untrennbar verbunden sind mit den Verbrechen des NS.
Der Abend soll durch eine Fülle von Beispielen helfen, Argumente zu finden, die gegen Schutzbehauptungen von alten und neuen Rechten Bestand haben. Daher dreht es sich unter anderem um folgende Fragen: Welche Verbrechen fanden in aller Offenheit statt und wer war daran beteiligt? Wie viele Mitglieder hatten NS-Organisationen überhaupt? Wie stellte das Regime selber die Verbrechen dar? In welchen Medien konnten sich die Bewohner_innen Deutschlands informieren? Was unternahmen Widerstandsgruppen und Alliierte, um über die Verbrechen aufzuklären? Wie viele Menschen waren Täter_innen, wie viele Zuschauer_innen? Wer also wusste was?
Nicht jede Frage lässt sich bis ins letzte Detail beantworten, aber nach dem Zusammenfügen der Mosaiksteine wird deutlich, dass es sich bei der angeblichen Unwissenheit der Mehrheit der Deutschen über den Holocaust um DIE Nachkriegslüge der bundesrepublikanischen Gesellschaft handelt. Eine Lüge, gegen die leider auch heute noch Stellung bezogen werden muss.