Termine Juni

Der Antifa-AK an der FH präsentiert:

Mittwoch, 4. Juni, 20.00 Uhr, Zentrum Hinterhof, Corneliusstr. 108, Düsseldorf
Auschwitz - Selbstbehauptung und Widerstand: Eine Spurensuche. Infoveranstaltung zur Gedenkstättenfahrt im Sommer 2012
Im August 2012 findet die nunmehr sechste Gedenkstättenfahrt des dem unabhängigen "Antirassistischen Bildungsforum Rheinland" angegliederten "Arbeitskreises Gedenkstättenfahrt" nach Oswiecim/Auschwitz statt. Sechs Tage lang besteht hier unter anderem die Möglichkeit, mit ZeitzeugInnen zu sprechen, die ehemaligen Lager Auschwitz I (Stammlager) und Auschwitz II (Birkenau) zu besichtigen, die Städte Oswiecim und Krakow kennenzulernen, sowie sich mit in Polen gegen die extreme Rechte und Antisemitismus aktiven Menschen auszutauschen. Inhaltlicher Schwerpunkt der diesjährigen Fahrt ist das Thema "Selbstbehauptung und Widerstand".
Mitglieder des AK Gedenkstättenfahrt und TeilnehmerInnen an früheren Fahrten werden am 4. Juni auf Einladung des Antifa-AK an der FH Düsseldorf im Rahmen eines zirka 45-minütigen Reiseberichtes über die bisherigen Fahrten berichten und Informationen zu einer Teilnahme an der diesjährigen Reise geben. Es sind noch Plätze frei.

Das AStA-Kultureferat präsentiert:

Samstag, 9. Juni, 20.00 Uhr, Café Freiraum, FH-Gebäude Josef-Gockeln-Str.
Punk & HC @ Schreiraum: Parachutes - Middle Finger High (Greece) - Painwords

Der AStA der FH präsentiert:

Montag, 11. bis Freitag, 15. Juni, FH-Standorte Uni-Campus und Golzheim Festival contre le racisme Rassismus und Ausgrenzung sind Themen, die auch Studierende etwas angehen. Ausländische Studierende sind mit Hürden konfrontiert, die deutschen Studierenden unbekannt sind. Eine diskriminierende AusländerInnengesetzgebung und ein zumindest oft merkwürdiger Umgang mit Menschen ausländischer Herkunft sind leider Alltag. Um aufzuklären, vorzubeugen, die Augen zu öffnen und zu sensibilisieren, bietet der fzs (freier zusammenschluss von studentInnenschaften) den StudentInnenvertretungen einmal im Jahr eine Plattform, sich an diesem Festival zu beteiligen. Der AStA der FH-D organisiert hier vor Ort das Festival nun schon seit 2006. Dieses Jahr werden wir entlang der Oberbegriffe "Rasse" und Rassismus sowohl die nationalen Beteiligungen an der Kolonialisierung, als auch die Verbrechen zur Zeit des Nationalsozialismus thematisieren. Kontinuitäten, die bis heute reichen, sollen aufgezeigt werden.
Näheres zum Programm: www.festival-fh-duesseldorf.de

"Arbeitskreis Kritische Theorie" und AStA-Referat für politische Bildung präsentieren in der Reihe "Das ausgeschlagene Erbe":

Montag, 18. Juni, 19.30 Uhr, zakk, Fichtenstraße 40
Vom Frevel, sich dem nicht mit Haut und Haaren auszuliefern
Kritik des Liberalismus und des Eigentums

"Am häufigsten geraten die Menschen in Uneinigkeit und Streit, weil mehrere denselben Gegenstand begehren, der sehr oft weder gemeinsam benutzt noch geteilt werden kann. Deshalb muß der Stärkste ihn haben; und wer der Stärkste ist, das muß durch das Schwert entschieden werden" (Thomas Hobbes (1646): De Cive, 1,6). Dies nahm Thomas Hobbes nicht als einziger Aufklärer für den Zustand des Menschen außerhalb der bürgerlichen Gesellschaft an. Viele Überlegungen der Aufklärer und Liberalen kreisen um die angeblich notwendige Zivilisierung des Menschen durch den bürgerlichen Gesellschaftsvertrag.
Die liberale Philosophie - so die These des Vortrages - ist zugespitzt auf das Ergebnis der bürgerlich-kapitalistschen Ordnung und definiert dazu eine Natur des Menschen, die in sich brüchig und unlogisch ist. Freilich, wenn man die alten Liberalen liest, erkennt man heutige Menschen wieder. Nicht etwa, weil es ihre Natur ist, so zu sein. Vielmehr bürden die objektiven Bedingungen heute und seit der Aufklärung ihnen diese Natur auf - Aufklärung und Herrschaft sind verschwistert. Dabei zielte die bürgerliche Revolution doch auf dieselbe Freiheit ab, die derjenigen, die sich wahrlich Vernunft nennen dürfte, entspricht. Aber die Aufklärer damals und die Apologet_innen der Herrschaft heute sind der ideologischen Ansicht, dass die Realisierung von Freiheit verknüpft ist mit der bürgerlichen Gesellschaft, mit der Erscheinungsform des Menschen als dem Bürger, mitsamt dessen "natürlicher" Eigenschaften. Zunächst erscheint der Liberalismus also zwar attraktiv, durch die Rede von Freiheit und Autonomie, durch die aufklärerische Befreiung des oder der Einzelnen. Aber die Philosophie des Liberalismus propagiert schlussendlich die bürgerliche Gesellschaft, den Vertrag aller zum jeweiligen Eigenzweck.
Der Vortrag formuliert eine immanente Kritik des Liberalismus, eine Ideologiekritik ohne eine von außen herantretende, normativistische Position. Anhand des Eigentums und dessen Herleitung durch John Locke soll das Denken der liberalen bürgerlichen Emanzipation nachvollzogen werden und anschließend kritisch diskutiert werden, ob Freiheit und Autonomie nicht doch mehr sind als der selbsterhaltende Betrieb der Gattung. Denn der Frevel, sich diesem Betrieb nicht mit Haut und Haaren auszuliefern, ist wahre notwendige Praxis.

Das AStA-Referat Café International präsentiert:

Donnerstag, 21. Juni, 19 Uhr, Café Freiraum, FH-Gebäude Josef-Gockeln-Str.
Café International Thailand
Unter dem Motto "Zu Hause in Thailand und Deutschland" liest Georg Heinzen aus seinem Buch "Red Beach", das in Thailand spielt. Außerdem: thailändische Musik und Erfahrungsberichte von deutschen und thailändischen StudentInnen.
In Kooperation mit dem International Office.