MADE MY DAY

by HONKER

Und Tach auch im neuen Jahr. Momende mal: sollte das nicht toll, quirlig und ursuper sein? Und was ist um uns herum? Nicht aufgeräumt. Verfaultes vom letzten quillt überall heraus. Fliegenschwirren. Stink Stank Stonk. Kram, Mist, Müll, Schrott und Sperrmüll geistiger und materieller Art um uns herum. Und dann erst die Aussichten: Herrschaftszeiten! Ewig dieselben Schießbudenfiguren. Nur: Was nutzt es, ständig auf diese oberpeinlichen und ekelerregenden Politiker_innen einzudreschen? Denn wisst ihr, wer die dümmsten Deppen überhaupt sind? Überraschung: Die sauber sedierte Bevölkerung. Sie hat seit jeher die wahlweise demokratischen oder diktatorischen Verhältnisse und deren gerne mal folgenden Diktaturen schnarchend toleriert und an der Macht gehalten, und ist offenbar zu schwach, faul und doof, um Kontra zu geben. Klar: Solange dort genug Deppen immer noch hoffen, zu den sagenhaften Individualgewinner_innen des Kapitalismus oder zum erlauchten Kreis der Krisengewinner_innen zu gehören und durch die schleichende Verarmung der anderen auch endlich einmal Kohle und Besitz zu horten, wird sich da nix ändern. Übrigens auch, wenn der Kampf munter auf horizontaler statt auf vertikaler Ebene geführt wird. Mobbing nach außen statt Revolte nach Oben. Die Angriffe und Einschnitte auf die sozialen Sicherungssysteme wie z. B. in Griechenland sind indes nur ein Blueprint für das, was auch für ganz Europa geplant ist. Und der Bevölkerung ist das Wort „Krise“ für diese Zustände derart eingetrichtert worden, dass vielen gar nicht mehr genug klar ist, dass die vereinigte Banksterschaft in Wirklichkeit Diebstahl ohne Ende betreibt. In Deutschland aber läutet seit Beginn des Jahres erneut ganz anders und eigen ein weiteres Totenglöcklein für die Demokratie, absehbar an einem ganz simplen kleinen Fakt: nämlich der Haushaltsabgabe, der GEZ-Zwangsgebühr für alle. Jetzt ist es soweit – flächendeckender Terror durch den unöffentlich-unrechtlichen Grunzfunk. Der Gema-Monster-Mann soll nimmer mehr aufstehen, wird gejubelt. Dafür wird ein Land in GEZ-Gebühren-Sippenhaft genommen. Das widerspricht glasklar dem Grundgesetz und dem Gleichheitsgrundsatz. Ein Staat darf nicht für sein Schrottprogramm, das durch die Erhöhung auf 18 Euro pro Monat zudem ja auch absolut nicht besser wird, Kohle von denen verlangen, die es gar nicht wollen. Doch wo ist die radikale Opposition dagegen? Eine einsame Klage aus Bayern lässt sich derzeit gerade mal vernehmen, die juristisch völlig korrekt argumentiert, dass die Zwangsabgabe keine Gebühr, sondern eine Steuer sei. Für Steuern jedoch gibt der Staat – oder sollte es zumindest – eine Gegenleistung. Wenn man das Programm aber ablehnt oder sogar überhaupt nicht empfangen kann, soll trotzdem bezahlt werden. Es ist unglaublich, mit welcher selbstgefälligen Arroganz die Grunzfunk-Schweine – überbezahlte Intendanten z. B. – darauf reagieren: Das lässt sich eh nicht mehr aushebeln, ihr Looser, schnalzen sie eiskalt nach bester preußischdeutscher undemokratischer Beamt_innenterrordiktaturenart. Und auf zum nächsten Dienstessen auf der nächsten Dienstreise, und die Programme wie Pilcher und Traumschiff werden für Unsummen an exotischen Orten weltweit gedreht, damit sich der Schrott für die armen Bediensteten so richtig schön lohnt. Detaillierte Haushaltspläne und Kostenausgaben der Sendeanstalten werden indes unter Verschluss gehalten – sie sind nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. Die deutschen „Qualitätszeitungen“ aber lecken den Sendern seit jeher den Arsch aus, weil der Tatort ja auch immer so toll ist (nämlich so aufregend wie eine 7 Tage offen stehende Bierflasche). Sie schreiben tatsächlich, wie urig fluffig es ist, dass der GEZ-Schnüffelmann nicht mehr kommt – dass das neue System viel teurer und ungerechter ist, diskutieren sie indes erst gar nicht. Radikale Zeiten erfordern radikale Forderungen. Es sollte klar sein: der öffentliche Rundfunk gehört abgeschafft, endgültig – wie jede Staatskultur, wie jede Staatsreligion. Er ist undemokratisch, überflüssig, unzumutbar und korrupt. Er erstellt auf intransparente und diktatorische Weise Programme und zwingt auch die Nicht-Nutzer_innen zu deren Bezahlung. Die Argumentation von Ex-Bundesverfassungsrichter Paul Kirchhof, der ein zustimmendes Gutachten zu dieser Undemokratie vorlegte, dass nämlich ein solches System auch grundsätzlich nutze, wenn man es nicht nutze, ist eine verdammte Schande. Der unöffentlich-unrechtliche Grunzfunk hat längst ein System errichtet, in dem nur er selbst Nutznießer ist. Staatsbeamt_innen und Staats„kreative“, die niemanden Rechenschaft schuldig sind. Deutschland hat das weltweit teuerste unöffentlich-unrechtliche Grunzfunksystem, und ARDZDF sagen, sie brauchen noch mehr Geld (nämlich mal eben 1,47 Milliarden). 11 ARD-Orchester, Chöre und Big Bands, neun Regionalsender, regelrecht unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindende Spartenprogramme, 64 Radioprogramme, sechs Digitalkanäle und Geld für Internetangebote sind nur die Außenposten. Spektakuläre Fälle machen’s noch deutlicher: die ARD-Verpflichtung von Günther Jauch für kolportierte 10,5 Mios kostet den Gebührenzahler_inenn angeblich pro Jauch-Minute 4487,18 Euro. Die Anstalten leben wie die Maden im Speck der schlummernden Demokratie. Unfassbare Arroganz, und Sparen ist ihnen vollkommen gleichgültig: zur Olympiade in Peking wurden 600 Mitarbeiter_innen der Sender eingeflogen – bei 434 Sportler_innen aus Deutschland. Und wie sagte doch ZDF-Chefredakteur Peter Frey in der FR zur sündteuren und gleichzeitig in ARD und ZDF stattfindenden Übertragung der britischen Königshaus-Hochzeit: „Das ist ein Ereignis von zu hohem Publikumsinteresse, um dem Publikum die in langen Jahren aufgebaute Erfahrung unserer ZDF-Royal-Moderatoren und Royal-Experten vorzuenthalten“. Sofortige Abschaffung des Öffentlichen Rundfunks! Stellt diese Forderung überall! Wir bezahlen nicht für eure neoliberale Propaganda! Diesen Schrott braucht niemand niemals mehr. Wer ihn trotzdem haben will – bitte, soll er doch dafür bezahlen. Die technischen Lösungen dafür –wie für Telefon oder Strom – sind längst realisierbar. Aber ein Zwangsgebühren-Rundfunk, trotz Ablehnung oder Verweigerung des Angebots – das ist gegen das Grundgesetz, gegen die Freiheit des Persönlichkeitsrechtes, und gegen den Gleichheitsgrundsatz. So fängt das Jahr an – mit einem Brief der GEZ, die dreist diktatorisch über Deine Rechte hinwegstiefeln will. Mit einem Zahlbescheid für das, was Du weder hast noch willst. Nur Müll in den Frequenzen. Ok, ihr habt es nicht anders gewollt. Schläft die Bevölkerung schnarchend vor ihrem Tatort ein, machen wir echte Tatorte, machen das Jahr heiß und schließen die Kabel kurz!

VINICIUS CANTUARIA: INDIO DE APARTAMENTO (naive) Wenn man sich zuviel erregt, hilft es manchmal, sich zu entspannen, und wer allzu heißläuft, sollte auch in kältester Umgebung wieder auf eine gute Normaltemperatur kommen. Dieses Wunderwerk hilft: sein 2011er Album „Lágrimas Mexicanas“ mit Bill Frisell war gut und bemerkenswert, aber nicht so der unfassbar herausragende Wurf, den der Brasilianer aus Manaus (dann Rio, dann NY) hier vorlegt. Mit vielen guten Geistern wie Jesse Harris, Ryuichi Sakamoto, Norah Jones, Bill Frisell und anderen gelingt hier eine derart dichte und in aller Ruhe unfassbar energetische Atmosphäre, die nichts Vergleichbares in der heutigen Musik kennt. Das Jahr startet doch gut – hört her! Klar on top!

BERES HAMMOND: ONE LOVE, ONE LIFE (vp) Hammond, in der jamaikanischen Szene nicht zuletzt als erfolgreicher Lovers Rock-Interpret ein Begriff, ist angeblich der weltweit am besten verkaufendste Reggae-Künstler. Sein 1976er Debut „Soul Reggae“ gab bereits die Richtung vor, denn sein Stil, gründend auf Rocksteady und klassischem American R & B, hat stets diesen sehr eigenen souligen Crooner-Touch, der Vergleiche von Marvin Gaye bis Richie Havens zulässt. Das aktuelle Doppelalbum überzeugt durch dem einzigartigen Mix aus Lovers Rock und jener passioniert-spiritueller bis cool-politisch bewusster und aufgeklärter Haltung, für die er bekannt ist. Sehr gut!

NILS BECH: LOOK INSIDE (fysik format) Der Norweger ist auf den ersten Blick ein ziemlich exponiert künstlerischer Zeitgenosse: als Fixgestalt der Musik- und Kunstszene Oslos oszilliert er zwischen den Bereichen Bildender Kunst sowie Tanz, Neuer Musik und Pop und tritt weltweit in Museen auf. Seine ersten musikalischen Schritte waren nicht besonders spannungsreich, der Zweitling aber erscheint tatsächlich wie ein Quantensprung. Produziert mit den Electronica-Spezis Ost & Kjex sowie O.H. Moe und Julian Skar, zwei Komponisten für zeitgenössische Musik, entspannt sich um Bechs so künstlich wie kühlpassioniert wirkende Stimme ein faszinierendes Panorama, das die Höhen, Tiefen und Irrungen einer Beziehung auslotet. Ungewöhnlich, eigenartig, gut.

LOUIE AUSTEN: WHAT A COMEBACK! (monkey) Louie Louie, oh yeah – me gotta stay. Euphorisch abgeklärt winken wir ab: Klar, er kann’s doch eh. Was wollt ihr denn überhaupt? Der zeitgenössischste Crooner aller Welten hat klar erkannt, wie er am besten kommt: in treibenden wie extrem relaxten und immer schön deepen HouseTrax, die einfach Laune machen. Ob im modernen Volker-Lechtenbrink-Style („Things I like“) oder als Lonely-Beach-Beau – Austen pendelt immer so schön und souverän zwischen Looser und Winner, dass der Hintern wärmt wie’n Ofen. Oder war’s das Herz? Nee, wat wirklich schön!

BERGEN: BÄRENMANN (k&f) Das Info sagt: „Bergen machen in der Sache da weiter, wo Distelmeyers Apfelmann aufgehört hat“ – ok, wo ist der Mülleimer? Vor dem entscheidenden Wurf dann aber Besinnung und Gnade vor Recht: gebt der in diesem Falle Dresdner Halb-Jugend eine Chance. Und doch: Irgendwie kommt’s wie eine weggeworfene Flowerpornos-fickt-Element-of-Crime-Session daher, die ein Witzbold aus der Asche zog und doch noch rausbrachte. Und das haben wir dann davon: Indie-Folk-Pop-Schlager. Bruwäps.

BISCHLER: ZWISCHENDRIN (januar) Der Heidelberger Songwriter und Musikstudent nahm für seinen Zweitling mit einer illustren Band 9 Lieder, die einen klaren intimauthentischen FolkPopVibe atmen, live auf dem Studiodach auf. Soweit, so gut, aber leider ist dem Ganzen eine Filmdoku beigelegt, die den Entstehungsprozess dieser „Musik gegen den Hype und Hipsters“ dokumentiert und deren Sinn fragwürdig ist. Was soll das denn heute auch noch heißen? Sitzt Euch Steffi Germanotta und andere Hip-Monsterlein im Nacken? Einiges klingt da ja selbst ziemlich Knyphausig. Mit dem Unsatz „Musik war schon immer da in meinem Leben“, der in gefühlten Millionen Musiker_innendokus vorkommt, steigt dieser Film, in dem Selbstgedrehte und der Bartfaktor überdurchschnittlich sind, tatsächlich ein. Leute: Die Musik geht klar, aber euer Authento-Gehabe wirkt leider etwas künstlich und aufgesetzt. Punkt aus.

SPLEEN UNITED: SCHOOL OF EUPHORIA (tyger nation) Aber Hallo Wach, welch ein Electro-Pop-Einstieg, da werd ich leider gleich schwach. Das Quartett aus Arhus hat schon drei Scheiben draußen und ist in Dänemark und nicht nur da ziemlich erfolgreich. Ich kann nur sagen: kein Wunder – der originelle intelligent-lebendige Vibe regt an und macht Laune. Klar überzeugt!

PAUL KALKBRENNER: GUTEN TAG (paul kalkbrenner musik) Ja, guten Tach auch (Knurr) – hatten wir schon. Oh, it’s Paule – ja dann. Bundeswehr-Paule. Uns alle Paule. Paule halt. Und alle so (wissend grins): Ey Paule ey ... ja Paule (snicker) ... s’ der Paule ... Paule halt ... usw usf. Im Netz dann eine Live-Doku: wie alle vor den Absperrgittern stehen und ihm zujubeln, das riesige PK-Logo über dem Pult. Dafür war Techno mal nicht gemacht, sagt Einer. Aber Scheiße, das neue Album ist gut, sagt ein anderer. Und Scheiße ja. Trotz oder gerade wegen der Musikantenstadl-Lines und Italo-Riffs – es ist gut. Hilfe – es ist gut. Und jetzt die Kraut-Rock-Kraftwerk-Licks ... das tranct und perlt. Alten!

ANSTAM: STONES AND WOODS (50 weapons) Bei all dem teils berechtigten Anstam-Gehype sollte klar sein: das war in den 90ern tatsächlich alles schon mal da. Advanced Electronics, Autoren-IDM, Kompositions-Tech – öffnet bitte nochmals die 90erFiles, bevor hier von Wunderkammerwerk geschwafelt wird. Was es ist: Prog-Tech, egozentriert und hochgedampft, teils urlangweilige Sounds, Prätentiösitäten und Nerviges, teils anämisch und leblos, teils sehr interessant. Oh ja … interessant. Gut. Können wir mal weitermachen?

ANTHEA CADDY & THEMBI SODDELL: HOST (room 40) Das australische Klangkunst-Elektroakustik-Duo hat hier ein schier unfassbar packendes, regelrecht physisches Audio geschaffen. Ihre Interaktion aus Sampler und Cello fand angeblich in „wissenschaftlich kontrollierten Räumen und unberechenbaren natürlichen und menschgemachten Umgebungen statt“. Wie immer das Geheimnis heißen mag: es klingt wie eine neue Natur, die nach Dir greift. Wow!

FRANCK VIGROUX: WE (NOUS AUTRES) (d’autres cordes) Der unermüdliche Aktivist der französischen Experimentalmusik hat als Turntablist und Gitarrist mit u. a. Elliott Sharp, Mika Vainio, Zeena Parkins, Marc Ducret oder Joey Baron gearbeitet. Hier lotet er die Felder von Elektroakustik, verzerrten Beats und Noise aus und kommt zu sagenhaften Ergebnissen. Spitze.

MONTY ADKINS: FOUR SHIBUSA (audiobulb) Ein unfassbar schönes Album! Adkins, der schon in jungen Jahren als elektroakustischer Komponist und Akusmatiker Aufsehen erregte und dem zahlreiche Preise angeheftet wurden, gelangte über die Jahre zunehmend zu einem minimaleren und introspektiveren Audio-Ausdruck. In dieser Arbeit mit den zwei Klarinetten von Jonathan Sage und Heather Roche erreicht er ein neues Plateau: vier akustische Shibusa, im japanischen bedeutet das die Einfachheit und Schönheit von Alltagsobjekten, die, einmal unter ihre Oberfläche getaucht, ein unerwartet tiefes und wunderbar befreiendes Hörerlebnis schaffen. Großartig, not to be missed!

RUDI ZYGADLO: TRAGICOMEDIES (planet mu) Everfrisch und immer noch brillant: der Zweitling des extrem talentierten schottischen Dubstep-Zappas, eine gewagt-verrückte und hochgescheite Tour de Force elektronischer Möglichkeiten, so emotionell und intelligent wie es lange nicht mehr hörbar war. Liegts am Umzug nach Berlin oder den Literatureinflüssen? Großgeile Tat.

TETRAS: PAREIDOLIA (system fss) Dieser Dreier fängt psychedelisch an und entwickelt sich alsbald in vier langen Stücken (Doppel-LP-Format) zum improvisatorischen Moloch, der, von rhythmisch, hypnotisch über minimal bis dronig, alles Hörbare verschluckt, gleich wieder ausspuckt (oder -scheißt) und weiterverwertet. Drummer Jason Kahn, Keyboarder Jeroen Visser und Bassist Christian Weber haben mit Tetras ein ultrafaszinierendes Projekt geschaffen, das live zu erleben wahrscheinlich ein Höhepunkt ist. Pure Improv-Hochspannung!

COSA BRAVA : THE LETTER (intakt) Ist es Pop, ist es Jazz, ist es Folklore-Imaginaire-Improv? Fred Frith’ Bandprojekt ist tight, komplex, verspielt, konkret, ausschweifend und alles in allem eines der überzeugendsten Hybride, wenn es um einen erweiterten zeitgenössischen Jazzbegriff geht. Für Frith ist das Schwierige eh einfach: Es geht ums Geschichtenerzählen. Ein Umzug aus London in ein neues Leben in Yorkshire ist vielleicht ein erinnerter Anlass – da war er vier Jahre alt, und er riecht immer noch den Umzugswagen. Seit dieser Initiation ist er eigentlich unterwegs, und auch seine Mitspieler_innen Carla Kihlstedt, Zeena Parkins, Shahzad Ismaily Matthias Bossi und The Norman Conquest sind gestandene Nomaden, die sehr bald den Weg dieser wunderbaren Musik als Ziel verstanden und das Wohin irgendwann als nicht mehr wirklich wichtig. Dieser Klasseband zumindest ein Stück zu folgen, ist höchster Genuss.

META MARIE LOUISE: SUNNY SPOTS (metonic) Ein sonniges Plätzchen benötigen wir alle in kalten Zeiten. Wenn es dann noch so ein unverschämt gutgelaunter Mix aus Freejazz und PunkPopHop ist, dann dreimal her damit. Als Mix aus Snoop Dog und John Cage wird das beworben – dreimal haha. Aber echt nicht schlecht als Weg-Weiser (also auch: weg-Weiser). Das sind die Verrückten, die vom Eingefahrenen weg-weisen. Das sind die Frequenzen, die noch nicht gesendet werden. Und doch sind sie da und lautstark zu hören?! Löst dieses Rätsel einmal mehr mit Propaganda durch die Tat.

Ein schönes Neues.