„Echt und wahr wird es unten, in den Folterkellern“

Die Nazis nutzten das Gebäude der Kunstakademie als einen ihrer Folterkeller. Auch in der ehemaligen Schlegelbrauerei an der Bismarckstraße misshandelten sie Gefangene. Unter ihren Opfern waren auch der Kommunist Hilarius Gilges und der expressionistische Künstler Karl Schwesig.

Mit Amtsantritt der neuen Rektorin Rita McBride, die im August 2013 die Leitung der Düsseldorfer Kunstakademie übernommen hat, sind hohe Erwartungen an das Renomee des Hauses geknüpft. Ob McBride ihren Platz in der Liste „großer Namen“ von Joseph Beuys bis Gerhard Richter finden und ausfüllen wird, fragt sich im bürgerlichen Kulturgeraune nicht nur „Die Welt“ (28.10.2013).

Veränderungswünsche jenseits jeden Prestiges verbindet dagegen die Düsseldorfer DKP mit der Neubesetzung des Rektor*innen-Amtes. Sie empfahl McBride zur Amtseinführung, ihre Dienstzeit mit einem geschichtspolitischen Akt zu beginnen.

Nicht mehr und nicht weniger als einen „symbolischen »Umzug«“ wünscht sich die DKP von der Akademie und ihrer neuen Chefin. Ein Umzug, für den nicht ein Karton gepackt, nicht ein Pinsel und nicht eine Büroklammer den Ort wechseln müssten. Denn nicht Gebäude, Ateliers, Verwaltung, Hörsäle, Mitarbeiter*innen und Studierende – nur die Postadresse solle wenige Meter weiter wandern, so dass die Hausanschrift der Akademie fortan nicht mehr Eiskellerstraße 1, sondern Hilarius-Gilges-Platz 1 laute. Die Straßenkreuzung von Eiskeller- und Ritterstraße trägt seit Dezember 2003 den Namen des Düsseldorfer Kommunisten und Antifaschisten, des Arbeiters und Agitprop-Theaterschauspielers Hilarius Gilges, der in der Nacht des 20. Juni 1933 von SA und SS in seiner Wohnung in der Ritterstraße 36 verhaftet und wenige Stunden später von den Nazis ermordet wurde.

Ob mit Straßen-Umbenennungen oder nun mit der Forderung nach einem symbolischen „Umzug“ der Akademie die Sichtbarkeit antifaschistischen Widerstands im Konzert geschichtspolitischer Symbolakte gut aufgehoben ist, ist eine bedenkenswerte Frage. Im Falle der Kunstakademie kann die neue Postadresse aber ein winziger Fingerzeig dafür sein, dass nicht nur „große Namen“ die Geschichte der Hochschule begleiten. Denn in der Eiskellerstraße nutzt sie mit der Reuterkaserne auch ein Gebäude, das – alles andere als nur ‚symbolisch‘ – mit der Verfolgung und Ermordung von Antifaschist*innen in Verbindung steht: Der Keller der Reuterkaserne war – wie so manches andere Kellergelass unter den Straßen dieser Stadt – Schauplatz sadistischer Erniedrigungen, Misshandlungen und Folter, wenn Männer der 20. SS-Standarte oder der Düsseldorfer SA-Stürme im Frühjahr und Sommer 1933 dort Menschen quälten, während an der Oberfläche der Stadt das Leben seinen Lauf nahm.

Folter gegen die Ästhetik des Widerstands

„Der beste ehrlichste Teil des Hitlerreiches vollzieht sich unter der Erde. […] Oben ist alles faul. Echt und wahr wird es unten, in den Folterkellern. Da gibt sich das Hitlerreich, wie es ist […]. In den Folterkellern ist das Hitlerreich unter sich, hat auf Zuschauer keine Rücksicht zu nehmen, braucht die weltanschaulichen Ausreden nicht mehr und muß keinem Volksgenossen etwas vormachen.“ Unter der Erde, so meinte Heinrich Mann, Verfasser dieser Zeilen, läge das wahre Gesicht des deutschen Faschismus. Hier zeige sich die Fratze der Folterknechte von SA, SS und politischer Polizei, die sich – kaum dass die Macht im Reich im Januar 1933 an Hitler und die NSDAP übergeben war – in ihren Kellern und ‚wilden‘ Lagern an denen ausagierten, die sie als ihre Gegner wahrnahmen. Auch in Düsseldorf. Weitestgehend ungebremst von der späteren Verwaltung und ‚Bürokratisierung‘ der Verfolgung tobten sich insbesondere SA und SS in den ersten Monaten der Nazi-Herrschaft hemmungslos an den von ihnen ‚dingfest‘ Gemachten aus. Beinahe täglich führten sie Razzien, vor allem gegen Kommunist*innen, durch, verhafteten und misshandelten. In den rasch eingerichteten Folterkellern der Nazis – im Keller des Bankhauses Trinkaus an der Königsallee etwa oder unter dem sogenannten Getreidehaus der Schlegelbrauerei in der Bismarckstraße, starben in der Anfangszeit des NS-Regimes 13 Düsseldorfer von der Hand ‚ganz normaler‘ Nazis.

Einer von denen, der den Sadismus seiner Nazi-Peiniger überlebte, war der Maler Karl Schwesig. Als Bergarbeitersohn aus Gelsenkirchen hatte er von 1918 bis 1920 die Königlich Preußische Kunstakademie besucht, deren Vorsitz heute Rita McBride innehat. Bald schon kehrte Schwesig dem konservativen Akademie-Betrieb jedoch den Rücken und schloss sich der künstlerischen Avantgarde an. Fortan gehörte er zum Kreis um „Mutter Ey“, arbeitete gemeinsam mit Gert H. Wollheim, Otto Pankok, Max Ernst und Otto Dix und trat 1919 der Künstlervereinigung „Das Junge Rheinland“ bei. 1924 war Schwesig Mitbegründer der politisch-satirischen Zeitschrift „Die Peitsche“. Gemeinsam mit Wollheim und Peter Ludwigs veröffentlichte er hier Skizzen und Graphiken, die ein Zeichen gegen mordende Freikorps, gegen Klassenjustiz und Militarismus setzten. Im selben Jahr stellte Schwesig auf der ersten proletarischen Kunstausstellung in Düsseldorf, der von Wollheim ins Leben gerufenen Ausstellung „Der Kampf“, aus. Schauen in der Sowjetunion und in Berlin, zum „Jungen Rheinland in der Berliner Sezession“, folgten. 1930 gründet Karl Schwesig gemeinsam mit den Maler-Kollegen Peter Ludwigs, Hanns Kralik, Julo Levin, Carl Lauterbach und dem Regisseur und Schauspieler Wolfgang Langhoff die Düsseldorfer Gruppe der „ASSO“, der „Assoziation revolutionärer bildender Künstler Deutschlands“. Zur selben Zeit hatte Langhoff die Leitung der jüngst gegründeten Agitprop-Theatergruppe „Nordwest ran!“ übernommen, jener kommunistischen Laientheatergruppe, zu der auch Hilarius Gilges gehörte. Karl Schwesig wiederum war mittlerweile, wie Gilges, Mitglied der Düsseldorfer KPD.

Am 11. Juli 1933 wird Karl Schwesig nun ‚verhaftet‘ und in den Keller der Schlegelbrauerei verschleppt, dort wo sich heute in einem Neubau an der Bismarckstraße, Ecke Oststraße Hundesalons und Fotogeschäfte befinden. Drei Tage lang wird der Maler hier ‚verhört‘. Unter Folter soll er gezwungen werden, die Namen seiner Mitstreiter*innen im Widerstand gegen die Nazis preiszugeben. Nach vier Tagen wird er ins Polizeipräsidium überführt, vier Wochen später von der SS in der Zentrale der Staatspolizeistelle (Gestapo) des Regierungsbezirks Düsseldorf in der Mühlenstraße 29, der heutigen Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf, erkennungsdienstlich ‚behandelt‘. Es folgen Untersuchungshaft in der „Ulmer Höh“, Verurteilung wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ und weitere Inhaftierung im Gefängnis Wuppertal-Bendahl. Im November 1934 wird Schlegel entlassen und unter Polizeiaufsicht gestellt. Im Frühjahr 1935 gelingt es ihm dann, illegal nach Belgien zu gelangen. In Antwerpen erhält er politisches Asyl und beginnt erneut mit der künstlerischen Arbeit. In Erinnerung hat Karl Schwesig einen zynischen ‚Auftrag‘, den ihm die Folterknechte der SA während seiner Zeit im „Schlegelkeller“ eingeprügelt haben: sich die Misshandlungen an ihm und seinen Mitgefangenen gut zu merken, denn schließlich könne er später ein paar „Gräuelmärchen“ malen. Und Schlegel wird zeichnen. 1935/36 beendet er die Arbeit an einem Graphikzyklus, mit dem er festhält, was ihm und seinen Mitgefangenen im SA-Folterkeller an der Bismarckstraße widerfahren ist. Und er schreibt. Denn zu seinen 48 graphischen Blättern verfasst er auch den „Schlegelbericht“. Seine Graphiken werden im Exil ausgestellt: 1936 in Brüssel und Amsterdam, 1937 in Moskau. Ein Buch, das den „Schlegelbericht“ mit dem Graphikzyklus zusammenbringt wird geplant. Heinrich Mann verfasst ein Vorwort. Doch zur Veröffentlichung soll es – bis 1983 – nicht kommen. Die Originale der Schlegelkeller-Folge verschwinden zusammen mit dem Bericht nach Kriegsausbruch in der Sowjetunion. Ein Manuskriptentwurf, dem auch Fotographien von 46 der Zeichnungen beigegeben waren, hat den Krieg überlebt.

Der „Schlegelbericht“

Über seine Verbringung in den Schlegelkeller schreibt Schwesig: „Man führte mich durch das große Portal über den Hof ein paar Treppenstufen tiefer zu einem Kellereingang. […] Dort saßen ca. 20 Gefangene, die meisten mit blutig vernarbten Gesichtern, verbundenen Köpfen, verbundenen Armen und Beinen auf roh gezimmerten Bänken hinter Tischen. An der Wand hingen lange fettige Nilpferdpeitschen, mit Messingknöpen bespickt. Sie hatten fettige blutige Flecken an der Wand gemacht. […]“

Schwesig macht die ‚Bekanntschaft‘ mit den SA-Sturmführern Winter und Roloffs, den „Hauptfolterern“, wie er sie nennt. Er schreibt:
„Erst gegen Mitternacht wurde ich in den kleinen Raum gerufen. Drei SA-Leute sprangen auf und bekamen aufgeregte weiße Gesichter, während sie die fettigen Peitschen von der Wand nahmen. Man verlangte von mir, ich solle die Leute nennen, die [wie Schwesig selbst] auch Arbeiterdeputierten geholfen hätten. Ich wußte niemanden. Winter hielt mir nun eine Pistole vor, er knackte mit dem Schloß, um endlich an mir vorbei in die Wand zu schießen. Er packte mich an die Kehle, stieß meinen Kopf an die Mauer und hielt die Pistole an meine Schläfe. Er boxte mich oft ins Gesicht, daß ich wie ein Ball über die Erde rollte. Sturmbannführer Roloffs war dabei und fragte mich dauernd Sachen, die ich nicht wußte. Jetzt befahl er den SA-Leuten, mich auf einen Stuhl zu legen. Mein Kopf wurde durch die Stuhllehne gesteckt und einer klemmte meinen Kopf zwischen seine Knie. Man schlug mich nun vom Nacken bis zur Ferse. Ich schrie absichtlich nicht. Deswegen drehte man die Peitschen um und schlug mit den dicken Enden und sagte: ‚Was du Schwein, du schreist noch nicht?‘ Jetzt schrie ich, so laut ich konnte. […]“

Schwesig wird Zeuge, wie einem Mitgefangenen der nackte Rücken blutig gepeitscht wird, ihm selbst rasieren die SA-Schergen brutal den Kopf, schneiden ihm ein Hakenkreuz auf den „wunden glatten Schädel“ und peinigen ihn mit Wasser-Folter. Auf den Mitgefangenen deutend höhnt „ein SA-Führer in Zivil“: „Sieh’ Dir das genau an, du Schweinehund. Dem haben wir ein schönes Hakenkreuz auf den Rücken gekloppt. Sieh dir das genau an, damit du später mal ein schönes Gräuelmärchen malen kannst […].“

„Diese armen Kannibalen wußten nicht, welchen Befehl sie mir in diesem Augenblick gaben. Dieser Befehl gab mir Kraft und Ausdauer und eine klare Entschlossenheit. […] Dieser Befehl hat mich alles Elend und alle Hindernisse bis zur Freiheit überwinden lassen.“

Mit den Zeichnungen und dem Bericht, die nach diesen Erlebnissen entstehen, kann Karl Schwesig, nach Jahren des Exils, der Internierung in französischen Lagern, erneuter Inhaftierung in der „Ulmer Höh“, nach Zwangsarbeit, Flucht und wiederholter Verhaftung seine politische, künstlerische Arbeit nach 1945 in Düsseldorf wieder aufnehmen.

Zeugnis aus dem SS-Folterkeller der Reuterkaserne

Die Geschichte Karl Schwesigs hat auf den ersten Blick nur wenig mit der Düsseldorfer Kunstakademie in der NS-Zeit und ihrem heutigen Akademiegebäude in der Eiskellerstraße, der Reuterkaserne, zu tun. Verbunden sind beide dennoch. Der ehemalige Student der Akademie, der im Schlegelkeller gefoltert wurde, teilte seine Erfahrung von bestialischer Gewalt mit vielen, die Ähnliches an anderem Ort, etwa auch in den Kellergewölben der Reuterkaserne unweit des heutigen Hilarius-Gilges-Platzes, erlebten. Der Bericht eines Düsseldorfer Widerstandskämpfers, der mehr als 50 Jahre nach seiner ‚Vernehmung‘ durch die Geheime Staatspolizei entstand, erinnert schmerzlich an Schwesigs Schilderung. „Du singst noch wie ein Vögelchen“, hatte ein Gestapo-Mann gedroht, als er dem Gefangenen keinen Verrat an den Genoss*innen entlocken konnte. „Von der Gestapo geselbstmordet“, würde es über ihn heißen, wenn er nicht „singe“. Im Keller der Reuterkaserne sollte der Antifaschist erfahren, was die Gestapo damit meinte. Er berichtete:
„Mit dem Auto brachten sie mich in die Reuterkaserne. Es ging in den Keller hinunter. Inzwischen hatte ich aus mehreren Gesprächen herausgehört, daß der ältere der Gestapo-Leute Hamacher und der jüngere Gemmecke hieß. Gemmecke setzte sich an den Tisch und holte Schreibblock und Füllfederhalter hervor. Zwei breitschultrige SS-Leute erschienen, Reitpeitschen in der Hand. Hamacher befahl mir, mich auf die Bank zu legen. Ich dachte nicht daran, dem zu folgen. Darauf riß er mir die Jacke vom Leibe, winkte den SS-Leuten anzufangen, brüllte wiederholt den Standardsatz vom Singen und versuchte, mich umzustoßen, daß ich auf die Bank zu liegen käme. Wütend über sein Mißlingen nahm er einem SS-Mann die Reitpeitsche ab, um selber auf mich einzuschlagen. ‚Das mußt Du durchstehen‘, sagte ich mir immer wieder. Die SS-Leute mußten ja auch einmal müde werden. Sie wurden müde, aber gleich erschienen zwei andere, und die Prügelei begann von Neuem. […] Unter den zunehmenden Schmerzen machte ich eine eigenartige Erfahrung: Mein Denken wurde immer klarer, während ich körperlich schwächer wurde.“

Trotz der Angst, nicht standhalten zu können, verriet der Gepeinigte nichts, was seine Genoss*innen hätte in Gefahr bringen können. Wie Schwesig hielt er aus. Und überlebte.

Sichtbare Zeichen

Wo Karl Schwesig in den 1920er Jahren lernte, wurde der anonym gebliebene Widerstandskämpfer 1933 im heutigen Akademie-Gebäude an der Eiskellerstraße 1 gefoltert. Um dieses Haus und seinen symbolischen „Umzug“ geht es in der aktuellen Forderung der Düsseldorfer DKP an die Akademierektorin Rita McBride. Und schließlich ist da auch Hilarius Gilges, der unweit der Akademie im Sommer 1933 ermordet wurde. Alle drei verbindet ein historischer Raum und eine existentielle Erfahrung: „unten, in den Folterkellern“ oder unentdeckt, jenseits der Augen der Düsseldorfer Bürger*innen, dort, wo für Heinrich Mann die „Wahrheit“ über die Nazis und ihre bestialische Gewalt, die schon so kurz nach ihrer In-Macht-Setzung von der Kette gelassen worden war, verborgen lag.

Sie verband aber auch der Anspruch und der Mut, Widerstand zu leisten. Sie verband und verbindet der Bezug zur Kunst, sei es das Theater, sei es die Malerei, sei es ein Kreis von Düsseldorfer Künstler*innen von der „Rheinischen Sezession“ bis zu „Nordwest ran!“ um Wolfang Langhoff, sei es allein die makabere Tatsache, dass dort, wo gefoltert wurde, heute Künstler*innen ausgebildet werden. Das alles sollte die Leitung der Kunstakdemie bedenken, wenn sie prüft, ob sie dem Appell der DKP Aufmerksamkeit schenken will. Oder ob sie doch lieber die Kellerverliese unter der Erde belässt und derweil auf dem Gehweg, oben, den roten Teppich ausrollt für Ruhm und Ehre einer erneuerten Kunstakademie. Und auch, wenn niemand die Düsseldorfer Kunsthochschule für die Geschichte des von ihr genutzten Gebäudes unmittelbar zur Verantwortung ziehen kann und will – eine Verpflichtung gegenüber der Geschichte hat sie dennoch. Sie sollte sie – ganz gleich wie mensch über symbolische Geschichtspolitik, Straßen-Umbenennungen oder symbolische Würdigungen aus guten Gründen kritisch denken mag – sichtbar machen. Gerade, wenn sie ein Haus bewohnt, das so eng vernküpft ist mit der Geschichte von Verfolgung und Widerstand im deutschen Faschismus.

Schwesig, der unbekannte Antifaschist und viele andere widerständige Menschen überlebten. Doch am 21. Juni 1933 lag ein Toter am Rheinufer: Hilarius Gilges. Die Arme des Körpers waren ausgekugelt, in seinen Lungen befand sich Sand. Erschossen und erstochen hatten sie ihn, die Mörder der Düsseldorfer SS-Standarte. Gilges war 24 Jahre alt.


Alle erwähnten Zitate sowie die abgebildeten Graphiken von Schwesig sind entnommen aus: Karl Schwesig, Schlegelkeller. Mit einem Vorwort von Heinrich Mann und dem Schlegelkeller-Bericht (Düsseldorf, 1983). Herausgegeben wurde der Bildband von der Galerie Remmert und Barth, die im Nachlass von Karl Schwesig den Bericht und den Graphik-Zyklus entdeckten. Zum Keller in der Reuterkaserne vgl. Bernd A. Rusineks Beitrag in: Verfolgung und Widerstand in Düsseldorf 1933–1945 (Düsseldorf 1990). Wer sich für die Geschichte Hilarius Gilges’ und „Nordwest ran!“ interessiert, dem sei die Broschüre von Frank Sparing („Lari, der waschechte Düsseldorfer Junge aus der Altstadt“) empfohlen, erhältlich bei Bibabuze oder über gruppehilarius.blogsport.de/