Das Autonome Frauen*referat an der HSD u.a. laden ein

Sonntag, 5. November 2017, 13 bis 16 Uhr, Campus Derendorf, Café Freiraum (Geb. 3, Erdgeschoss) Feministisches Vernetzungstreffen Düsseldorf
Eingeladen sind alle feministisch interessierten FLTI* (Frauen, Lesben, Trans und Inter), alle (queer)feministischen Gruppen, Frauen-* und Mädchen*-Beratungsstellen und -Organisationen sowie Anlaufstellen für FLTI*. Mit veganem Mitbring-Buffet.

Der AStA der Hochschule Düsseldorf lädt ein

Dienstag, 7. November 2017, 15 bis 18 Uhr / Treffpunkt im Café Freiraum.
Alternative Stadtrundfahrt „Düsseldorf mal anders gesehen“
Entdeckt die Gegenkulturen, Straßenkunst und Protestbewegungen. Diejenigen, die andere Interessen haben als Prestigeobjekte und Verwertungslogik. Bitte bringt ein Fahrrad mit, sofern vorhanden. Meldet euch bitte unter info[at]asta-fh-duesseldorf[dot]de, wenn Ihr kein Rad habt, aber trotzdem mitfahren wollt. Bei schlechtem Wetter machen wir einen „virtuellen Stadtrundgang“, die Veranstaltung findet dann im Café Freiraum statt.

Mittwoch, 8. November 2017, 11 bis 15 Uhr, Café Freiraum
Vegan-vegetarischer Brunch

Dienstag, 14. November 2017, 14 bis 17 Uhr, Café Freiraum: AStA-Café
Das Café Freiraum findet Ihr im Erdgeschoss des Gebäudes 3 auf dem HSD-Campus Derendorf.

Die AStA-Projektstelle Erinnerungs- und Lernort präsentiert in der Reihe „erinnern, handeln, widersetzen“

Donnerstag, 16. November 2017, 18.30 Uhr, Café Freiraum, HSD-Campus Derendorf, Gebäude 3, Erdgeschoss
Deportiert vom Rheinland in das Ghetto von Minsk - Der Transportbericht des Schutzpolizisten Wilhelm Meurin vom November 1941
Referent: Dr. Bastian Fleermann. In Kooperation mit der HSD. Am 10. November 1941 verließ ein Deportationszug den Güterbahnhof Derendorf. Sein Ziel: das Ghetto in Minsk im heutigen Belarus. Die Menschen fuhren ins Ungewisse und 
ahnten nicht, dass nur fünf von ihnen das Kriegsende erleben würden. Der 2012 in einem Londoner Archiv aufgefundene Bericht des Düsseldorfer Schutzpolizisten Wilhelm Meurin, in dem die Deportation von 992 jüdischen Menschen aus dem Rheinland in das Ghetto von Minsk geschildert wird, ist ein wichtiges Schriftdokument zum Verständnis des Holocaust. Dr. Bastian Fleermann stellt in seinem Vortrag diesen Text in einen Gesamtzusammenhang. Wer war der Autor? Wie erlebten die Opfer diesen „Transport“? Welche Hintergründe hatte der Minsk-Transport? Und was erwartete die nach Weißrussland verschleppten Menschen im dortigen Ghetto? Dr. Bastian Fleermann ist Leiter der Mahn- und Gedenkstätte der Landeshauptstadt Düsseldorf. Er forscht zur NS-Herrschaft in Düsseldorf und im Rheinland sowie zur jüdischen Regionalgeschichte.

Vorankündigung für Dezember:
Donnerstag, 14. Dezember 2017, 18.30 Uhr, HSD, Münsterstr. 156, Geb.3, Raum 1.001:
Widerstand bei Rheinmetall während der NS-Herrschaft
Referent: Stefan Mühlhausen. In Kooperation mit der HSD.
Rheinmetall, in unmittelbarer Nachbarschaft zum damaligen Schlachthof gelegen, ist einer der bedeutendsten deutschen Rüstungskonzerne. Während des Zweiten Weltkrieges setzte dieser Tausende ausländischer ZwangsarbeiterInnen ein. Aus dem ArbeiterInnenmilieu entwickelte sich angesichts der massiven Aufrüstung in den 1930er Jahren Widerstand. Während des Krieges wurde versucht, Sand in die gut geölte Rüstungsmaschinerie zu streuen. Der Vortrag nimmt diesen Widerstand näher unter die Lupe.
Stefan Mühlhausen ist Historiker, hat an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf studiert und arbeitet unter anderem für den Erinnerungsort „Alter Schlachthof“ in Düsseldorf.

Der Antifa-AK an der Hochschule Düsseldorf und andere präsentieren

Mittwoch, 29. November 2017, 19.30 Uhr, Hinterhof - Linkes Zentrum, Corneliusstr. 108, Düsseldorf:
INPUT – antifaschistischer Themenabend zum Thema Die extreme Rechte im Kampfsport. Netzwerke, Events und Akteure.
An die 600 Neonazis kamen im Oktober 2017 im sauerländischen Kirchhundem (Kreis Olpe) zum sogenannten „Kampf der Nibelungen“ (KdN) zusammen. Dieses konspirativ organisierte neonazistische Kampfsport-Event fand mittlerweile bereits zum fünften Mal an wechselnden Orten in NRW, Rheinland-Pfalz und Hessen statt. Kampfsport ist für die extreme Rechte auf verschiedenen Ebenen von Bedeutung. Dabei geht es nicht nur um die Befähigung zur direkten Anwendung körperlicher Gewalt, beispielsweise gegenüber politischen GegnerInnen. „Kampf“, „körperliche Ertüchtigung“ und eine völkisch-rassistische Vorstellung von Gesundheit sind fester Bestandteil extrem rechter Ideologie.
Innerhalb der neonazistischen Szene haben sich in den letzten Jahren auch in Deutschland eigene Kampfsport-Marken, Veranstaltungen und Teams herausgebildet. Diese sind Teil eines internationalen Netzwerkes, zu dem wichtige AkteurInnen der militanten europäischen extremen Rechten wie die „CasaPound“-Bewegung in Italien, Teile von „Blood & Honour“ und den „Hammerskins“ sowie extrem rechte Hooligan-Gruppen gehören. Als wichtiger Motor dieses Netzwerkes gilt der russische Neonazi Denis Nikitin mit seiner Marke „White Rex“, der auch beste Verbindungen nach NRW pflegt.
In dem Vortrag des „Antirassistischen Bildungsforums Rheinland“ wird die Entwicklung der neonazistischen Kampfsport-Szene anhand es „Kampfes der Nibelungen“ nachgezeichnet und ein Überblick über relevante Strukturen, Marken und Labels gegeben – mit Fokus auf NRW.
INPUT-Veranstalter: Antifaschistischer Arbeitskreis (HSD) und AG INPUT, in Kooperation mit dem Antirassistischen Bildungsforum Rheinland (ABR) und SJD – Die Falken Düsseldorf.