HSD-Termine- Seite

Das AStA-Kulturreferat und das Team Maskerade präsentieren:

Mehr Drama, Baby!
Vierter bundesweiter Tag der Theaterpädagogik.

Donnerstag, 3. Mai 2018, ab 13 Uhr, Café Freiraum, HSD-Campus Derendorf, Münsterstr. 156, Geb. 3 (Erdgeschoss)

Der Frühling ist endlich da und wir bringen die Luft zum Schwingen: Mach‘ mit bei einem Theaterworkshop, der in einem Flashmob auf dem Gelände der HSD enden kann. Komm‘ ins Café Freiraum zu einem Kleinkunstabend, der dich zum Beben bringt: feinste Räumlichkeit, feinste Menschen, feinste Getränke und feinste Unterhaltung in Form von Gedichten, Gesang, Beats, Texten, Szenen und anderen feinen Angelegenheiten. Es gibt ein Mikrofon, eine Bühne und fünf Minuten Zeit. Jede*r kann – auch spontan – die Chance ergreifen.

13 bis 14.30 Uhr: Theaterworkshop. (Bring bitte eigene Musik, Abspielgerät und Kopfhörer mit), ab 18 Uhr: Feinkunstabend (Soundcheck ab 15.30 Uhr).

Unsere Veranstaltungen sind mehrsprachig, kostenfrei und barrierearm. Bitte weise uns gern auf für dich relevante Barrieren hin. Auch eine Kinderbetreuung kann auf Anfrage organisiert werden. Wir freuen uns auf dich!

Bei Fragen: kulturreferat-asta-hsd[at]riseup[dot]net, https://facebook.com/KulturreferatASTAFHD Infos zur Veranstaltung unter:
https://mehrdramababy.de und https://asta-fh-duesseldorf.de/blog/


Der Antifa-AK an der HSD präsentiert als Mitveranstalter

Mobilisierungsveranstaltung zur Demonstration anlässlich des 25. Jahrestags des Solinger Brandanschlags.

Antifa-Café Düsseldorf, Dienstag, 15. Mai 2018, ab 19 Uhr (Vortragsbeginn 20 Uhr), Zentrum Hinterhof, Corneliusstr. 108

Auf der Veranstaltung gibt es zunächst einen 30-minütigen Vortrag zum rassistisch motivierten Anschlag vom 29. Mai 1993, bei dem fünf türkische Frauen und Mädchen ermordet wurden und weitere schwer verletzt wurden. Was ist damals eigentlich genau und vor welchem Hintergrund passiert? Wer waren die Opfer, wer die Täter, wie verliefen Ermittlungen und Strafprozess? Welche Reaktionen gab es auf den Anschlag, und welche Rolle spielte der Verfassungsschutz?

Im Anschluss an diesen Input wird über die geplante antirassistische Demonstration am 26. Mai 2018 in Solingen informiert, an der wir gemeinsam mit euch teilnehmen möchten.

Das Antifa Café findet monatlich – an jedem dritten Dienstag – im Linken Zentrum Hinterhof statt. Es wird vorbereitet von verschiedenen Gruppen und Einzelnen, die in antifaschistischer Politik und Praxis in Düsseldorf aktiv sind. Das Café ist Ort und Gelegenheit, sich schlau zu machen, sich auszutauschen und gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen.


Der Antifa-AK an der HSD präsentiert als Mitveranstalter

INPUT – antifaschistischer Themenabend in Düsseldorf

Betriebe als rechtes Kampffeld. „Sozialpatriotische“ Antritte bei Betriebsratswahlen und eine AfD-Politik „für Arbeitnehmer“.

Mittwoch, 30. Mai 2018, 19.30 Uhr, Zentrum Hinterhof, Corneliusstr. 108

Referent: Rainer Roeser (Freier Journalist, Autor von „blick nach rechts“)

In drei Daimler-Werken in Baden-Württemberg zieht das „Zentrum Automobil“ in die Betriebsräte ein, bei BMW in Leipzig eine „Interessengemeinschaft Beruf und Familie“, beim Motorsägenfabrikanten Stihl in Waiblingen eine Liste „Mut zur Veränderung“, bei Opel in Rüsselsheim ein Rechtsausleger der „Arbeitsgemeinschaft Unabhängiger Betriebsangehöriger“: Die „Neue Rechte“ und mit ihr der „sozialpatriotische“ Flügel der AfD hat die Betriebe als neues Kampffeld entdeckt. Das rechte Sammelbecken „Ein Prozent“ hat eine Kampagne „Werde Betriebsrat“ gestartet – als „Generalangriff auf die Vormachtstellung des DGB“. Jürgen Elsässer, Chef des „Compact“-Magazins, sagt, man werde in den Betrieben „eine neue Front zur nationalen und sozialen Befreiung des Volkes“ eröffnen.

Der Begriff Gewerkschaft wird „neurechts“ geradezu inflationär gebraucht. Das „Zentrum Automobil“, als dessen Kopf der Ex-„Noie Werte“-Gitarrist Oliver Hilburger gilt, nennt sich wahlweise „gewerkschaftliche Graswurzel-Bewegung“, „oppositionelle“ oder „sozialpatriotische Gewerkschaft“. Der vom Höcke-Lager in der AfD in die Spur gebrachte „Alternative Arbeitnehmerverband Mitteldeutschland“ („Alarm!“) bezeichnet sich als „die patriotische Gewerkschaft“. In Hamburg gründete sich unter Mitwirkung eines AfD-Politikers eine „Dienstleistungsgewerkschaft Luft Verkehr Sicherheit“.

In der AfD arbeiten mit „Alarm!“, der „Alternativen Vereinigung der Arbeitnehmer“ (AVA), den „Arbeitnehmern in der AfD“ (AidA) und der „Alternative öffentlicher Dienst“ (AöD) gleich vier Gruppen, die behaupten, „Politik für Arbeitnehmer“ betreiben zu wollen. Sie alle auf (eine) Linie zu bringen, schaffte die Partei bisher nicht. Getrennt sind sie durch die Spaltungen, die die AfD durchziehen. Ihre angeblichen Arbeitnehmervertreter gehören fast alle zu einem der Lager, die um die Macht in der Partei ringen: Die Neoliberalen sind bei AVA zu finden, die Vertreter eines „solidarischen Patriotismus“ Höckescher Prägung bei „Alarm!“. Bei den Landtagswahlen der vorigen Jahre und bei der Bundestagswahl 2017 hat das Nebeneinander von neoliberalen und sozialpopulistischen Positionen der Partei nicht geschadet. Im Gegenteil: Insbesondere unter Arbeiter*innen und Arbeitslosen erreichte sie überdurchschnittliche Ergebnisse.

Die INPUT-Veranstaltung am 30. Mai möchte einen Überblick über die Thematik geben. Wie erfolgreich ist das politische Rechtsaußen-Spektren bei seinen Versuchen, sich als Sprachrohr von Arbeitnehmer*innen anzubieten?

INPUT findet an jedem letzten Mittwoch im Monat statt. Aktuelle Veranstalter: Antifaschistischer Arbeitskreis (HSD) und AG INPUT, in Kooperation mit dem Antirassistischen Bildungsforum Rheinland (ABR) und SJD – Die Falken Düsseldorf.