AStA-Vorsitz und AStA-Referate informieren

Mo., 8. Okt. bis Fr. 12. Okt. | „festival contre le racisme – Aktionstage gegen staatlichen, institutionellen und alltäglichen Rassismus“ auf dem HSD-Campus
Do., 11. Okt. | 13.30 bis 18 Uhr: Start des Café-Betriebs im Café Freiraum (jeden Donnerstag)
Mo., 15. Okt. | 9 bis 17 Uhr: Erste-Hilfe Grundlagen (Erste-Hilfe-Schein), Anmeldung über erstehilfereferat@asta-hsd.de erforderlich, Café Freiraum
Di., 16. Okt. | 20 Uhr: Kino 77, erste Vorführung im WS, Raum 001, Geb. 3, Eintritt frei
Di., 23. Okt. | 15 Uhr: Alternativer Stadtrundgang des AStA „Düsseldorf mal anders gesehen“, Treffpunkt im Café Freiraum
Mi., 24. Okt. | 11 bis 14 Uhr: Vegan-vegetarischer Brunch im Café Freiraum

Das AStA-Kulturreferat teilt mit, dass für die nächsten Monaten „eine wundervolle Palette an Aktionen“ in Vorbereitung ist, beispielsweise Theaterbesuche und Rhetorik-Workshops zur gewaltfreien Kommunikation. Nähere Infos gibt’s auf https://asta-hsd.de/blog/ und https://facebook.com/KulturreferatASTAFHD/. E-Mail-Kontakt über kulturreferat[at]asta-hsd[dot]de.

Der Antifa-AK an der HSD präsentiert als Mitveranstalter

Antifa-Café Düsseldorf
Di., 16. Okt. 2018, ab 19 Uhr geöffnet (Programmbeginn 20 Uhr), Zentrum Hinterhof, Corneliusstr. 108:
Die extreme Rechte in Düsseldorf – ein Überblick
Dass Düsseldorf keine Hochburg der extremen Rechten ist, wird immer mal wieder gerne angemerkt. Besonders von denjenigen, die um einen „guten Ruf“ der Stadt bemüht sind. Dabei hat nie jemand behauptet, dass die extreme Rechte in Düsseldorf ganz besonders aktiv und präsent ist. Doch es gibt sie, inklusive 23 DÜGIDA- und PEGIDA-Demos, Neonazi-Aufmärschen, diversen Übergriffen und einem Bombenanschlag auf jüdische und nichtjüdische Migrant_innen. Ausreichend Gründe also, mal nach den extrem Rechten vor Ort zu schauen.
Das Antifa Café findet monatlich – an jedem dritten Dienstag – im Linken Zentrum Hinterhof statt. https://facebook.com/antifacafeduesseldorf

INPUT – antifaschistischer Themenabend in Düsseldorf
Mi., 24. Okt. 2018, 19.30 Uhr, HSD-Campus am S-Bf. Derendorf, Gebäude 3, Erdgeschoss, Café Freiraum:
(Neu)rechter Tummelplatz Hoch­schule? Extrem rechte Tendenzen auf dem Campus seit 1968
Referent: Lucius Teidelbaum (Freier Journalist)
Entgegen landläufiger Klischees ist die deutsche Hochschullandschaft auch nach 1968 kein rein linkes Terrain. Extreme Rechte gab und gibt es auch an den Hochschulen. Rechtskonservative bis extrem rechte Studentenverbindungen wie beispielsweise Burschenschaften sorgen dafür, dass auch rechte Studenten sich auf dem Campus wohlfühlen können beziehungsweise dort über Rückzugsorte verfügen. Zusätzlich existiert unter den Professoren eine deutschnationale Riege, die ähnlich gesinnte Schützlinge protegiert, und an so mancher theologischen Fakultät lehren fundamentalistische und homophobe DozentInnen.
Daneben gab es immer wieder Versuche, rechte Studierenden-Organisationen zu gründen. Seit wenigen Jahren unternimmt auch die rechtspopulistische AfD den Versuch, an den Hochschulen Fuß zu fassen. Diese und weitere rechte Erscheinungsformen sollen im Rahmen eines Vortrags näher betrachtet und ihre (strukturellen) Ursachen analysiert werden.
INPUT-Veranstalter: Antifaschis­tischer Arbeitskreis (HSD) und AG INPUT, in Kooperation mit: Antirassistisches Bildungs­forum Rheinland (ABR) und SJD – Die Falken Düsseldorf.

Das AStA-Projekt Erinnerungs- und Lernort Alter Schlachthof präsentiert in der Reihe „erinnern – handeln – widersetzen“

Do., 18. Okt. 2018, 18.30 Uhr, HSD-Campus am S-Bf. Derendorf, Gebäude 3, Erdgeschoss, Café Freiraum:
„Aktion Erntefest“: Mit Musik in den Tod. Rekonstruktion eines Massenmords
Referent: Stefan Klemp (Dortmund). In Kooperation mit dem Erinnerungsort Alter Schlachthof und der Mahn- und Gedenkstätte der Landeshauptstadt Düsseldorf
Vor 75 Jahren erschossen Polizisten und SS-Angehörige im Distrikt Lublin über 40.000 Juden. Das Massaker wurde unter dem Decknamen „Aktion Erntefest“ durchgeführt und bildete den grausamen Abschluss der Ermordung von drei Millionen polnischen Juden durch das NS-Regime. Über 2.000 Angehörige von Polizei und Waffen-SS begannen am frühen Morgen des 3. November 1943 mit der Ermordung der Juden in den Lagern von Lublin-Majdanek und Trawniki. Am 4. November setzten sie die „Aktion Erntefest“ in Poniatowa fort. Um die Schüsse zu übertönen, wurde per Lautsprecheranlagen laute Musik gespielt, u.a. ein Lied von Heinz Rühmann und das Soldatenlied „Es geht alles vorüber“. Die Spuren des Massakers wurden anschließend verwischt, indem die Leichen verbrannt wurden.
Stefan Klemp ist Historiker und Journalist mit dem Spezialgebiet Ordnungspolizei und Nachkriegsjustiz.

So., 21. Okt. 2018, Abfahrt: 9.30 Uhr (pünktlich), Rückkehr: 20.30 Uhr, Treffpunkt: HSD-Haupteingang, Münsterstraße 156:
Das „Polizeiliche Judendurchgangslager Westerbork“ in den deutsch besetzten Niederlanden – Ganztägige Exkursion zum Herinneringscentrum Kamp Westerbork
In Kooperation mit dem Erinnerungsort Alter Schlachthof.
Ab 1939 wurden im Flüchtlingslager Westerbork jüdische Flüchtlinge aus ganz Europa untergebracht. Während der Besatzung durch Nazi-Deutschland wurde das Flüchtlingslager 1942 in ein Sammellager für den Abtransport der niederländischen Juden umgewandelt. Ab dem 15. Juli 1942 wurden von hier aus 107.000 Juden, Sinti und Roma in 93 Transporten in die Vernichtungslager im Osten deportiert. Nur 5.000 von ihnen überlebten. In der Nachkriegszeit wurde der Ort zum Symbol für die Deportation der niederländischen Juden. In der Gedenkstätte Herinneringscentrum Kamp Westerbork wird die Geschichte des Flüchtlingslagers und späteren Durchgangslagers erzählt. Die wohl bekannteste in Westerbork internierte Person war Anne Frank.
Anmeldung bis 17. Okt. 2018 unter erinnerungsort@asta-hsd.de. Maximal 20 Teilnehmer*innen, Studierende bevorzugt. Teilnahmebeitrag: 10,- Euro für Busfahrt, Eintritt sowie Führung in deutscher Sprache.