AfD Parteitag verhindern

Die Provokation

Die AfD hat für Ende Juni ihren Bundesparteitag in Essen angesetzt. Ausgerechnet in einer Stadt, die durch eine 200-jährige Migrationsgeschichte geprägt ist. Vierzig Prozent der Bevölkerung im Ruhrgebiet haben einen Migrationshintergrund. Hier also will die AFD, die für ihre Remigrations-Fantasien berüchtigt ist, einen Punkt machen.

Vergeblich haben sich die Essener Zivilgesellschaft und auch die Stadtverwaltung gegen die Durchführung des Parteitags in ihrer Stadt gewehrt: Der AfD-Parteitag findet statt.

Das Bündnis „Essen stellt sich quer“ (24 Organisationen) hält dagegen und ruft zu massiven Protesten am letzten Juni-Wochenende auf. Unterstützung bekommt diese Initiative jetzt auch bundesweit vom Netzwerk Widersetzen. Dem Aufruf unter dem Motto „Gemeinsam Laut“ haben sich bis jetzt schon über 170 Organisationen und über 1000 Einzelpersonen angeschlossen.

Aber diesem Netzwerk geht es nicht nur darum, Unterschriften sammeln, eine Multimedia-Kampagne an den Start zu bringen und Öffentlichkeitsarbeit zu leisten. Ziel ist es, während drei Tagen massiv Menschen aus ganz Deutschland zu fantasievollen Formen des zivilen Ungehorsams nach Essen zu mobilisieren. Dabei sind große organisatorische, logistische und nicht zuletzt finanzielle Anstrengungen zu unternehmen. Bis jetzt konnte das Aktionsnetzwerk bereits 25 Busse aus ganz Deutschland über ein solidarisches Finanzierungsmodell organisieren, täglich werden es mehr.

Der Aktionskonsens

„Die AfD ist eine von braunen Kräften geführte Partei, die Millionen von Mitbürger*innen deportieren will und einen antidemokratischen Umsturz plant.

Wir sind ein breites Netzwerk aus unterschiedlichen Spektren, sind als in Deutschland lebende Menschen gefordert, der AfD den Raum für ihre Versammlungen und Parteitage zu nehmen. Deswegen rufen wir dazu auf, sich mit uns gemeinsam dem Parteitag der AfD massenhaft zu widersetzen. Dabei agieren wir auch mit Mitteln des zivilen Ungehorsams, bei denen alle mitmachen können. Von uns geht dabei keine Gewalt und keine Eskalation aus. Wir sind solidarisch und fürsorglich miteinander. Uns alle eint das Ziel, sich massenhaft der AfD zu widersetzen.“

Das Aktionsbild

Wir wünschen uns:

https://widersetzen.com

Die Challenge für Düsseldorf

Für uns Düsseldorfer*innen stellt sich eine ganz besondere Herausforderung.

Haben die Busreisen aus anderen Städten schon einen gruppenbildenden und damit weiter mobilisierenden Effekt, ist die Anreise von Düsseldorf individuell mit ÖPNV und 49-Euro-Ticket möglich.

Düsseldorf hat mit der Anti-AfD-Demo Ende Januar den Rheinwiesen, an der rund 100.000 Menschen teilnahmen, bewiesen, dass es hier ein großes Potential gibt. Dieses könnte sich zu Tausenden über die Stadtgrenzen hinaus nach Essen bewegen.

Doch auch das erfordert bei aller Buntheit „Organisation“, damit bei dem Massenprotest keine/r verloren geht.

Also macht in Eurem Umfeld Werbung für Essen, schließt Euch zu Gruppen zusammen und bereitet gemeinsam phantasievolle und möglichst vielfältige Aktionen für Essen vor.
https://gemeinsam-laut.de

Auf dem Programm:

28.6. Freitag
Auftakt
Ab 19:00 Uhr Rave-Demo
29.6. Samstag
Für Frühaufsteher und Enthusiast*innen empfiehlt es sich, schon um 6 Uhr anzureisen, um der AfD von vornherein bestimmte Räume zu nehmen.
Ab 8 Uhr: Kundgebungen
Ab 10 Uhr: Großdemonstration
Ab 14 Uhr: Bühnenprogramm
Ab 17 Uhr: Konzerte
30.6. Sonntag
Ab 9:00 Uhr Mahnwache

Konkrete Unterstützungsmöglichkeiten schon heute:

Den Aufruf unterzeichnen

und weitere Unterzeichner*innen gewinnen:
https://gemeinsam-laut.de/unterzeichnen

Werbematerial - Flyer, Plakate, Sticker anfordern und verbreiten ;-)
https://widersetzen.com/material

Mobilisierung in Düsseldorf vor Ort

Wenn Du im Vorfeld in Düsseldorf eine Veranstaltung oder ein Treffen organisieren willst, spreche dich mit lokalen Initiativen ab!
https://duesseldorf-stellt-sich-quer.de

Werde Ordner*in!

Bisher sind sind 30.000 Teilnehmer*innen zum „offiziellen“ Teil des Protests angemeldet. Die Veranstalter*innen gehen mittlerweile von sehr viel mehr Beteiligung aus. Es ist anzunehmen, dass die Polizei ein Verhältnis von 1:50 Ordner*innen zur Auflage macht. So könnten locker bis an die tausend Ordner*innen gebraucht werden. Wer die Veranstaltungen auf diese Weise begleiten will, melde sich bitte unter https://essq.de/index.php/ordnerinnen

Spenden!

Das alles kostet natürlich auch Geld. „Widersetzen“ hat sich ein Spenden-Ziel von 25.000 Euro gesetzt. Über 2.000 Euro sind schon im Kasten.
Also: über GoFundMe spenden!
Konto-Inhaber: VVN-BdA e. V.
IBAN: DE39 1005 0000 0191 0087 45
Institut: Berliner Sparkasse
Verwendungszweck: Widersetzen

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