Wohnen in der Stadt?

Ein Märchen vom Zufriedensein

Eine Wechselausstellung im Düsseldorfer Stadtmuseum zeigt, pünktlich genug, um ein Wahlkampfthema quer durch allerlei Partei-Programme nicht zu vernachlässigen, „Projekte“ des „Wohnens in der Stadt 1950–2020“.

„Wohnen“ – was ist das eigentlich? Glaubt mensch dem Slogan einer Möbel-Krake mit Imbus-Schraubenschlüssel und Smørrebrød, ist Wohnen eine Vorstufe von Leben, vielleicht aber auch sein Gegenteil. Manch andere*r schreibt vor lauter Arbeit lange vernachlässigten Freund*innen eine Postkarte mit Rheinturm, Gehry-Bauten, Fortuna-Logo und Löwensenf, berichtet: „Ich lebe jetzt in Düsseldorf“ und fragt sich still, von was mensch eigentlich noch „leben“ soll, wenn das „Wohnen“ auf jedem einzelnen Quadratmeter 12 Euro kalt kostet. Ob er oder sie lange nach einem bezahlbaren Raum zum „Wohnen“ gesucht hat? Ob diese vier Wände einer „Wohnung“, die nach dem Gesetz nur dann so heißen darf, wenn sie die „Führung eines eigenen Haushaltes ermöglicht“, eine ‚Feuerstelle‘ und ein Klo hat, ihren Bewohner*innen eine gutes „Zuhause“ sein können?

„Wonên“ heißt es im Grimmschen Wörterbuch, sei ein althochdeutsches Wort für „zufrieden sein“. Doch: Sind die Brüder Jacob und Wilhelm Grimm als teutsche Märchenonkel des 19. Jahrhunderts nicht viel bekannter denn als bedeutende Sprachwissenschaftler?

Grundbedürfnisse zwischen Backstein und Beton?

Ein Märchen von „Schöner Wohnen“ erzählt dieser Tage auch die Stadt Düsseldorf ihren Bewohner*innen und Besucher*innen, wenn sie sich auf den Weg ins Stadtmuseum machen. Denn hier zeigt die Landeshauptstadt in Kooperation mit dem Stadtplanungsamt, dem städtischen Amt für Wohnungswesen und dem Bund Deutscher Architekten bis zum Jahreswechsel eine Ausstellung zum Thema „Wohnen in der Stadt“.

„Projekte“ des Bauens und Wohnens im urbanen Raum Düsseldorf sind das Thema der Wechsel-Ausstellung, die mit ihrer zeitlichen Ausrichtung auf die Jahre „1950–2020“ einen Bogen von den ersten Bauprojekten der Nachkriegsjahre bis in die zukünftige Gestaltung der Stadt als Wohn-Raum spannt. Einführend erklären die Ausstellungsmacher*innen um Kurator Bernd Kreuter, der zugleich einer der Sammlungsleiter*innen wie auch Leiter des „Stadttheoretischen Forums“ ist, dass ihr Blick auf historisches, aktuelles und geplantes Bauen in Düsseldorf von zwei wichtigen Annahmen geprägt sei: Zum einen versteht sich die Schau als Darstellung des Wohnens als einer „der Grundfunktionen von Stadt und eines der Grundbedürfnisse seiner Bewohnerinnen und Bewohner“. Andererseits, heißt es im Ausstellungs-Opener, stünde dieses ureigene, doppelte Wesen des Wohnens im „steten Spannungsverhältnis zwischen der Teilhabe an dem von Verdichtung, Vielfalt und Bewegung geprägten städtischen Leben auf der einen Seite und der Abgeschlossenheit und Privatheit der Wohnung auf der anderen.“ Das klingt erst einmal klug, liest sich aber grob unverständlich – ein Aufmacher wie aus der Buchstabenkiste geschickter Stadtmarketing-Strateg*innen. Und das ist und bleibt auch der Eindruck, den die Schau am Ende hinterlässt – so viel sei vorab verraten.

Doch geht mensch zunächst einmal ganz unbefangen auf den Aufbau und die Themen der Ausstellung ein, lässt sich nüchtern schildern, dass sie im Durchmarsch durch vier Jahrzehnte ihren Besucher*innen vorstellt, welche Wohngebäude oder -Siedlungen für wen und von wem, mit welcher Gestalt und welcher Planungsabsicht zwischen 1947 – dem Baubeginn der „Schlossparksiedlung“ in Urdenbach – und den 2000er Jahren in Düsseldorf gebaut worden sind oder noch der Vollendung harren. Jedes Kapitel widmet sich dabei bis zu vier Kategorien des „Wohnens“, seien es „Siedlungen“ oder „Großsiedlungen“ (wie etwa die „Projekte“ in Garath oder Eller überschrieben sind), seien es Hochhäuser, Ein- und Mehrfamilienhäuser oder „Wohnanlagen“ (wie sie z. B. in den 1980er und 90er Jahren am Bückerbach rund um die Otto-Hahn-Straße in Wersten oder am Westrand des Deichsees im Südpark aus dem Boden sprossen). In den Jahren nach 2000, ordnet die Ausstellung unsere Blicke, ging es darüber hinaus dann wohl vor allem auch um „Bauen im Bestand“, „Nachverdichtung“ und: Sanierung dessen, was – vor allem im Bereich des sozialen Siedlungs-Wohnungsbaus – nach Jahrzehnten der Nutzung bereits marode geworden oder als Brennpunkt- oder Ausgrenzungs-Pflaster durch neue Balkone, Barrierefreiheit und ein wenig Farbe aufzuhübschen war. Wo denn das „Potenzial der zentrumsfernen und der ‚neuen Urbanität‘ nur bedingt entsprechenden Siedlungen der 1950er–1970er Jahre“, so der O-Ton der Ausstellungsbroschüre zu einem Sanierungsprojekt der 2000er Jahre, eine Investition überhaupt lohnte.

In der Schau der großen Architekten und Stadtplaner (freilich in erster Linie Männer ihres Faches), in der die Walter Brunes, Paul Schneider-Eslebens und Bernhard Pfaus dieser Stadt für ihre Einzelhäuser- und Siedlungsbauten – vom zylindrischen Eigenheim „Haus Zindler“ in Himmelgeist über Beton und Waschbeton (verbaut unter vielen anderen in den Wohnhochhäusern des „Münsterparks“ in der Derendorfer Glockenstraße oder in der Tersteegenstraße in Pempelfort) bis hin zu filigranen Glasfassaden nobler Einfamilienhäuser im weitläufigen Oberkassel oder in der winzigsten Hinterhof-„Verdichtung“ – einen ganz offenherzig ehrenden Platz finden, wird mit den insgesamt 50 vorgestellten „Projekten“ ein ganz großes Panorama an Baukunst aufgeblättert. Ästhetik, innovative Materialnutzung, ökologisches Bauen, der Nutzfaktor von Wohnhäusern und „Siedlungen“ als Orte der privaten Rekreation oder der sozialen Kontrolle: das sind die Stichworte zu den Eindrücken, die hängen bleiben, wenn mensch die aufgeräumte, übersichtliche und materialreiche Ausstellung durchschreitet.

Nur eines fehlt auffallend: die Menschen, um deren „Grundbedürfnisse“ als Wohnende, als Bewohner*innen, als Nachbar*innen es doch den Ausstellungsmacher*innen ausdrücklich geht. Und so scheint das eingangs von ihnen beschriebene „Spannungsfeld“ zwischen „Teilhabe“ und „Abgeschlossenheit und Privatheit“ doch nur ein ausschließlich funktionales Wechselspiel zu sein: Wo Menschen leben, bedarf es der „sozialen Kontrolle“ von Alleinlebenden, wie etwa die Wohnungsaufteilung eines Wohnhochhauses an der Hansaallee mit ihren zwei Einraum- und einer Dreiraum-Wohnung je Etage ungeschminkt kommentiert wird. Ob Menschen sich wohlfühlen, sich in die Stadt eingebunden fühlen oder an einem irgendwie gearteten sozialen Leben in der Stadt teilhaben können, orientiert sich – folgt man den Ausstellungs-Texten – daran, ob die Siedlungen je nach Stadtplanungsmode nur mit dem Auto zu verlassen oder alle alltäglichen Bedürfnisse zu Fuß zu erledigen sind. So wirkt das Verhältnis Mensch-Gebäude-Wohnen irgendwie formalisiert, kalt und menschenleer. „Stadt“, das ist – so ein bleibender Eindruck – ein Ort der Funktionen, des Funktionierens gar, irgendwo zwischen Nützlichkeits-Logiken, Lohnarbeit, Rekreation von Arbeitskraft und Vereinzelung.

Häuser als (Wort-)Hülsen

Besonders eindringlich wirken hierzu vor allem die Darstellungen des ‚neuen‘ Wohnens im Düsseldorf der 2000er Jahre, wo das Flaggschiff-Projekt des Derendorfer „Quartiers“ auf dem Geländes des ehemaligen Güterbahnhofes als DAS Großprojekt einen zentralen Raum einnimmt. Wie überhaupt das gegenwärtige Bauen und die aktuellen stadtplanerischen Veränderungen in Düsseldorf gegenüber den ‚historischen‘ Kapiteln der Ausstellung einen deutlich überdimensionierten Platz beanspruchen. Und a propos Güterbahnhof: Dass in keiner der Ausstellungstafeln zu „Quartier Central“, „Les Halles“ oder allen anderen dieser Derenforder Areale mit dem mediterranen Flair eines leichtherzigen savoir vivre Erwähnung findet, dass der heutige Baugrund um den ehemaligen Güterbahnhof mit Viehhalle und Gleisanlagen auch schon einmal Ausgangspunkt für die Deportation tausender jüdischer Menschen auf dem Weg in den Tod war, mag mit Blick auf den Ausstellungstitel zähneknirschend verzeihlich sein. Dass die Ausstellung aber gänzlich geschichtslos daherkommt, ihre Besucher*innen nichts über das Gesicht der Stadt, ihrer Wohngebäude und ihrer Bewohner*innen vor und nach 1945 erfahren oder die Biographien von Architekten und Bauherren (nicht wenige von ihnen, bauten schon während der NS-Zeit) gänzlich im Dunkeln bleiben, ist ein beträchtliches Manko.

Jenseits dieser vergleichsweise kleinlichen Kritik – nirgends hatten die Ausstellungsmacher*innen schließlich versprochen, sich einer historischen Einordnung anzunehmen – macht gerade die Präsentation des „Quartier“ deutlich, wohin die Ausstellungsreise eigentlich geht. Und das lässt bei aller eleganten Schreibe der Ausstellungstexte und einem (diesmal vollkommen ironiefrei:) gelungenen Ausstellungsdesign aus Wellpappe-Tischen und -Aufstellern doch aufmerken: Die Entwicklung des „Wohnens in der Stadt“ Düsseldorf sei über alle hier präsentierten Jahrzehnte hinweg ein Weg ans Licht, scheinbar ohne unkorrigierbare Fehlentscheidungen und immer im Sinne ihrer Bewohner*innen in all ihrer (sozialen) Vielfältigkeit. Am Ende stehen dann doch jene urbanen Wesen als undefinierbare Zielgruppe im Vordergrund, die sich ein Wohn-Ufo wie das „Les Halles“ leisten können und leisten wollen. Leistungs-Elite eben. So heißt es im Ausstellungstext zum „Quartier Les Halles“ so schön: „Die Identifikation der Bewohner mit ‚ihrem‘ Haus ist ein wesentlicher Bestandteil der Konzeption dieses neuen Quartiers.“ Hier spiegelten sich „die Individualität der Szene und die gewachsene Struktur des innenstadtnahen Umfeldes in der Architektursprache wider“ und „unterschiedliche Wohnformen und Lebensstile verschmelzen zu einer ganz eigenen Lebenswelt“. „Die Architektur“ – wiederum ganz Menschen- bzw. hier wohl besser Investoren-leer – „reagiert [!] somit auf die individuellen Ansprüche und Bedürfnisse“ ihrer (künftigen) Bewohner*innen. Worthülsen, wie sie die Marketing-Expert*innen von Interboden (der Bauherrin von „Quartier Les Halles – Mein kreatives Düsseldorf“, wie es sich auf der Firmen-Homepage getextet findet) oder Brune Consulting nicht besser hätten erfinden können. Wo eine Ausstellung nicht nur nicht analysiert, wie die Geschichte und Gegenwart eines so wichtigen Themas wie des „Wohnens in der Stadt“ aussieht, sondern sich vielmehr – ob absichtlich oder unbewusst – der Sprache seiner wirtschaftlichen Akteure und Immobilien-Top Shots bedient, verdient sie wohl am ehesten staunendes Stirnrunzeln, oder auch: saftige Kritik. Der kleine Abschnitt zu nachbarschaftlichem Wohnen im „Wohnen mit Kindern in der Stadt“-Stil oder zu „Wohnen mit Behinderung“ (wie etwa das Werstener Wohnprojekt für sogenannte „Demenz-Kranke“ – euphemistisch „Bedarfsgruppenwohnungsbau“ genannt), den die Ausstellung Wohn-Projekten im eigentlichen Wortsinne widmet, vermag diesen Eindruck nicht zu konterkarrieren. Einziger Lichtblick – vielleicht auch, weil sich dieser megalomane Plan nie hat verwirklichen lassen und böse Zungen sich höhnisch überlegen, dass bei seiner Verwirklichung die Stadt schon in den 1970ern Pleite gegangen wäre und heute nicht mehr müde lügend ihre vorgebliche Schuldenfreiheit abfeiern könnte – ist das utopische Projekt der „Terrasseninsel“, das Architekt Szabolcs von Adorjani in den 1960er und frühen 1970er Jahren für die Oberkasseler Rheinwiesen plante. Riesen-Wohntürme, Tropfstein- oder Bauklötze-artig geformte und geschachtelte Super-Wohnhäuser, größer als Schneider-Eslebens Mannesmann-Hochhaus auf der gegenüberliegenden Rheinseite, im Rücken umgeben von einem künstlichen Entlastungskanal, hinter dem die Stadtvillen am Kaiser-Friedrich-Ring wie Zwerge im Schatten aussehen. Ob Adorjanis Projekt nicht hat realisiert werden können, weil es das Rheinpanorama derjenigen verbaut hätte, die zuvor in erster Reihe residierten?

Fremd in der eigenen Stadt

Die Westdeutsche Zeitung (2.8.2013) nennt das Modell der „gigantische[n] Wohntürme“ DEN Besucher*innen-Magneten der Ausstellung. Kein Wunder, wenn der Blick auf das Utopische, scheinbar Wahnsinnige doch die Gemüter dort einfangen kann, wo der Wahnsinn des (Wohn-)Alltags in den realen Wohnmonstern am Düsseldorfer Stadtrand oder in den Luxusghettos von Flingern, Derendorf oder xyz doch so systematisch ausgeblendet scheint, dass einer und einem der Sinn nach Wahrhaftigkeit steht – und sei es ‚nur‘ in der Traumlandschaft des Millimeterpapiers und der Holzmodelle samt Tannenzapfenbäumen und Rhein-Wasser aus blauer Plastiline. Der „Ausblick“ auf die glänzende Zukunft des „Wohnens in der Stadt“, den die Ausstellung zuletzt auch noch präsentiert, macht die innere Emigration in die Adorjanischen Wohn-Phantasien nicht eben unattraktiver.

Mit dem „Quartier M“, dem geplanten Büro-, Hotel- und Wohngebäudekomplex, für dessen Errichtung der städtische Planungsausschuss sich schon vor Jahren hat begeistern lassen, schließt die Ausstellung ihre Leistungsschau der Düsseldorfer Wohnlandschaft. Auf dem ehemaligen Postgelände im Dreieck Erkrather, Kölner und Moskauer Straße entsteht neben einem 100 Meter hohen Bürogebäude – dringend notwendig, es gibt ja so arg wenig Bürofläche in Düsseldorf! – nach jetzigem Planungsstand bis 2019 auch ein „Wohnturm“ (WZ, 8.5.2013) mit geplanten 500 Wohnungen, davon „etwa 40 öffentlich gefördert“ (RP, 17.11.2011). Eine „vernünftige Mischung aus gefördertem, mittlerem und hochpreisigem Wohnraum“ soll nach Evelyn Hoffmann, Bereichsleiterin im Planungsamt, garantieren, dass es in dem „Baublock“ nicht zu sozialen Spannungen, zu „Ghettoisierung“ kommt, noch dazu in so großer Nähe zum berüchtigten Bahnhofsumfeld, wie besorgte Bürger*innen meinen (WZ, 8.5.2013). Doch keine Angst, für derlei Sorgen hat die Stadt eine „Lösung“: ihr Handlungskonzept „ZUKUNFT WOHNEN: DÜSSELDORF, das im Juni – auch mit Stimmen der Stadtratsfraktion der GRÜNEN – beschlossen worden ist (die GRÜNEN, das sind die, die das „Quartier M“ eben darum kritisch beäugen, weil „Fallwinde“ und „Überschattung“ durch das Bürohochhaus ein Problem sein könnten, wie die RP berichtete).

In der Ausstellung „Wohnen in der Stadt“ werden Fragen nach bezahlbarem Wohnraum für die Gegenwart oder Zukunft nicht an konkreten Beispielen thematisiert – genau so, wie für keinen Zeitpunkt klar wird, was der Bau jener Hütte oder dieses Palastes denn wen eigentlich gekostet hat und welche Mieten an wen zu berappen waren und sind, um dort „Wohnen“ zu können. Im Kapitel-Text zum Zeitabschnitt „2000er–Gegenwart“ findet sich allerdings dann doch eine längere Passage, die es zu zitieren lohnt: So habe die Stadt mit „ZUKUNFT WOHNEN : DÜSSELDORF“ ein „Handlungskonzept beschlossen, das durch ein umfangreiches Maßnahmenbündel zur nachhaltigen Entwicklung der Wohnsituation beitragen wird.“ Kein ‚wenn‘, kein ‚aber‘: hellseherische Gabe und Zukunftsoptimismus hegen und pflegen die Ausstellungsmacher*innen offenkundig, wenn es um die vermeintlich unumstößlich positiven Effekte des „Handlungskonzeptes“ und den guten Willen der Ratsfrauen und -herren geht, „Wohnen“ für alle bezahlbar zu machen. Wie entlarvend aufrichtig, dass solch hochtrabende Visionen sogleich wieder umgekegelt werden, wenn es in der Broschüre umstandslos und ohne jede Überleitung weiter heißt: „In Architektur und Typologie ist der städtische Wohnungsbau durch Pluralismus gekennzeichnet. Neben Rückbezug und Fortschreibung der klassischen Moderne finden sich auch Anlehnungen an ältere Formen des Stadthauses oder der Stadtvilla.“ Kann mensch das ernst nehmen? So steht denn der Satz zum „Maßnahmenbündel“ und seiner durchschlagenden Wirkung auf die „nachhaltig[e] Entwicklung der Wohnsituation“ wie ein Fremdkörper im sprichwörtlichen Raum – eine Bauruine von Satzmonster, für das sich das Stadtmuseum hergibt. Wer jetzt noch glaubt, die Gebrüder Grimm seien keine Märchenerzähler, kann zum Thema „Zufriedenheit in der Stadt“ die Ausstellung noch bis Ende Dezember 2013 besuchen. Viel Spaß!